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Nachricht vom 31.08.2021    

„Kunst im Karree“ findet im September statt

In diesem Jahr findet in einem eingeschränkten Rahmen am 11. und 12. September zwischen 11 und 18 Uhr „Kunst im Karree“ in Neuwied statt. Ulrich Adams und Volker Frohneberg haben alles Wesentliche geklärt und bieten den Künstlern ein Forum zur Darstellung ihrer Kreativität.

Foto: Jürgen Grab

Neuwied. „Natürlich sind wir nicht blauäugig daran gegangen, entsprechende Vorarbeiten für eine neuerliche ‚Kunst im Karree‘-Aktion inmitten dieser unschönen Coronazeit zu leisten, um kunstsinnigen und erlebnisfrohen Menschen zwei interessante Tage in Sachen Kunst und Kreativität zu offerieren, die Augen und die Seele erfreuen können“, erläutern Volker Frohneberg und Uli Adams hinsichtlich der Gestaltung der beiden vorgesehenen Veranstaltungstage am 11. und 12. September.

“Insofern haben wir mit dem Leiter des Ordnungsamtes der Kreisverwaltung alle Rechtsgrundlagen besprochen, die es für die Durchführung einer solchen Veranstaltung zu beachten gilt. Nach den nunmehr geltenden Rechtsverordnungen kann „Kunst im Karree“ stattfinden, da die entsprechenden Voraussetzungen von uns unbedingt beachtet werden“, betont Ulrich Adams, der gemeinsam mit Volker Frohneberg dieses in 2010 ins Leben gerufene Ereignis organisiert. „Wir haben diese Gespräche frühzeitig geführt, um für alle entsprechenden Eventualitäten gewappnet zu sein und den vorgegebenen rechtlichen Bestimmungen gerecht werden zu können“, betont Frohneberg ausdrücklich, der mit seiner Ehefrau Gudrun Vielmuth eine Künstlerin (Malerin) an seiner Seite hat.

Hierzu ist es notwendig, dass die Ausstellung sowohl hinsichtlich von Einschränkungen bei der Anzahl der teilnehmenden Künstler und Künstlerinnen (diese ist auf 35 mitwirkende Personen beschränkt) als auch bei der Anzahl der „offenen Höfe und Gärten“ im Karree Marktkirche, Brüdergemeine-Viertel und Pfarrstraße beschränkt ist. Die teilnehmenden Künstler stellen neben Gemälden unterschiedlichster Art auch Exponate von Bildhauern, Schmuckdesignern sowie kunstvolle Werke aus Filz, Leder, Keramik, Porzellan und Holz aus.



Dabei legen die Veranstalter Wert darauf, dass entsprechende Abstände gewahrt bleiben, die sowohl zwischen den Besuchern als auch zu den jeweiligen Künstlern eingehalten werden müssen. Die Organisatoren weisen zudem darauf hin, dass „Kunst im Karree“ diesmal ausschließlich „im Freien“ realisiert und somit eine Zusammenballung von Personen auf engstem Raum vermieden wird.

„Es ist unser Anliegen dieses bei Bevölkerung, auswärtigen Gästen und Ausstellern beliebte Event trotz der entsprechenden Einschränkungen zumindest in verkleinerter und eingeschränkter Form in diesem Jahr durchzuführen. Damit wollen wir kundtun, dass Corona zwar viele negative Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben hat, dass aber interessierte Menschen doch die Beziehung zu unserem einzigartigen Ereignis nicht verlieren sollen und hier Kunst in vielerlei Nuancen betrachtet, bewundert und gekauft werden kann“, erklären Frohneberg und Adams im Gespräch mit unserer Zeitung. Insofern waren sich die Veranstalter darüber einig, dass man jede (rechtlich akzeptable) Chance auf ein verantwortungsvolles gesellschaftliches Miteinander im Rahmen von Kultur und Kunst, wenn auch nur in reduzierter Form, akzeptieren und nützen sollte.

Die Veranstalter weisen ausdrücklich darauf hin, dass weder eine Eröffnungsfeier stattfindet noch ein musikalisches beziehungsweise Imbissangebot gemacht werden kann. Im Übrigen weisen die Veranstaltungs-Initiatoren darauf hin, dass unter Berücksichtigung der jetzt geltenden Regelungen „Kunst im Karree“ in jedem Fall stattfindet und sich die Besucher auf ein zwar reduziertes, aber dennoch äußerst interessantes Kunsterlebnis freuen können.
Jürgen Grab


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