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Nachricht vom 12.02.2022    

Gewinnübergabe für Mitwirkung am Online-Pendlertagebuch Bad Honnef

Ausbau von Radwegen, die Überbauung der B42 oder mehr Coworking-Spaces in Bad Honnef– diese sind nur einige der Ideen, die die Teilnehmer des Online-Pendlertagebuchs im Rahmen des Förderprojektes #ideenwerkstatt2035 festgehalten haben.

Mit attraktiven Ticketpaketen für den Nahverkehr hat die Stadt Bad Honnef die Gewinner unter den Mitwirkenden des Online-Pendlertagebuchs ausgezeichnet. Foto: Stadt Bad Honnef

Ausbau von Radwegen, die Überbauung der B42 oder mehr Coworking-Spaces in Bad Honnef– diese sind nur einige der Ideen, die die Teilnehmer des Online-Pendlertagebuchs im Rahmen des Förderprojektes #ideenwerkstatt2035 festgehalten haben.

Bad Honnef. Am 15. September war der Befragungszeitraum von insgesamt vier Wochen mit Berufspendlern gestartet, die das Thema Pendeln zum Arbeitsplatz heute und mit Blick auf das Jahr 2035 näher beleuchten sollten. Den 16 Teilnehmern und Teilnehmerinnen wurde von Montag bis Freitag täglich eine Frage zum Thema Berufsverkehr und der Gestaltung von Arbeitsplätzen gestellt. Ihre Gedanken und Erfahrungen hielten sie in einem digitalen Tagebuch fest. Die Ergebnisse wurden gesammelt, ausgewertet und flossen in weitere Bausteine des Förderprojektes mit ein.

Natürlich verloste die Stadt Bad Honnef unter allen Teilnehmern auch attraktive Gewinne. Drei von ihnen erhielten individuell auf ihre jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Preise, welche vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) gesponsert wurden. So freute sich Katja Harperath über ihren ersten Platz: Ein „10TageFlexTicket“. „Das Tagebuch gab mir einen guten Anstoß dazu, mein Pendelverhalten zu reflektieren. Mit den zehn einzelnen „24StundenTickets“ möchte ich einen anderen Arbeitsweg für mich ausprobieren", sagte sie bei der Überreichung. Ansgar Siemes machte den zweiten Platz und gewann Anschluss-Tickets sowie Fahrrad-Tickets des VRS. Er lobte die offene Gestaltung des Pendlertagebuchs und betonte, dass dieses ihn dazu animiert habe, über den Tellerrand hinauszublicken. Den dritten Platz belegte Jürgen Brandt, der „24StundenTickets“ der Preisstufe 3 erhielt.



„Die Hinterfragung nach der notwendigen Mobilität ist in Zeiten einer Pandemie aktueller denn je", betonte Holger Heuser, Erster Beigeordneter der Stadt Bad Honnef bei der Verleihung und freute sich sehr über die rege Teilnahme der Honnefer. Bernd Knieling vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) ergänzte, dass sich die Mobilität aufgrund des Homeoffice-Trends verändert: „Viele pendeln nicht mehr fünf Tage die Woche ins Büro, sondern nur noch an zwei bis drei Tagen. Hier versucht der VRS dem Trend zum Beispiel mit flexibleren Tickets zu begegnen."

Das Projekt #ideenwerkstatt2035 will für diese Veränderungen entsprechende Akzente setzen. Noch bis Ende April laufen daher mehrere Workshops, in denen mit Bürgern, Experten für Digitalisierung und Klimaschutz, der Politik und vielen weiteren städtischen Akteuren gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet werden.
Das Projekt #mobilwandel2035 wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Rückfragen zum Projekt #mobilwandel2035 und zum Pendlertagebuch beantworten Miriam Brackelsberg, Telefon 02224-184-107, und Kathrin Schmidt, Telefon 02224-184-316, auch per E-Mail an mobilwandel@bad-honnef.de. (PM)



Mehr dazu:   Auto & Verkehr  
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