Werbung

Nachricht vom 18.03.2022    

Leserbrief zur Resolution der VG Asbach zum Thema Wolf

LESERMEINUNG | Am 3. März wurde vom Verbandsgemeinderat Asbach eine einstimmige Resolution zum Thema "Wolf" beschlossen. Die Übergabe fand an Experten sowie politischen Vertretern auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene statt. Nachstehend die Meinung einer Leserin.

Asbach. „Mehr Schleimen und Anbiedern geht wohl nicht mehr, als ein grinsender und lachender Bürgermeister die Resolution der VG Asbach an die „Starpolitiker“ der CDU überreichte. Zudem wäre es ihm eine große Ehre, dies zu tun, zumal das Motto dieser munteren Gesellschaft lautete: „Der Wolf muss verschwinden.“

Selbstverständlich hatten sich zu dieser Versammlung auch Lobbyisten der SGD Nord, so wie von Bauern- und Winzerverbänden gesellt. Für mich ist das kein „Who is who“, von Menschen, die nur Schlagzeilen produzieren wollen. Man kann davon ausgehen, dass einige dieser Herrschaften der Jagd huldigen, und sich die einmalige Chance nicht entgehen lassen wollen, endlich mal ein Tier abzuknallen, welches ihnen nicht alltäglich vor die Flinte läuft.



Besonders verwerflich finde ich die Ausdrucksweise, die an den Tag gelegt wird, wenn das Töten des Wolfs gefordert wird. Man ist zu feige, das Wort „Abknallen“ oder „Erschießen“ des Wolfs zu benutzen, und verniedlicht das Vorgehen mit dem kindischen Ausdruck „Entnahme“, damit sich niemand erschreckt.

„Die Forderungen sind moderat“, so erklärte ein umtriebiger MdB die Aufforderung zum Töten des Wolfs. Man kann sich für alle Anwesenden nur schämen!“
Melanie Wesche


Lokales: Asbach & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Treffpunkt für Trauernde: Austausch und Unterstützung in Neuwied

Der Neuwieder Hospizverein bietet Eltern, die um ein erwachsenes Kind trauern, einen besonderen Treffpunkt. ...

Aktualisiert: 14-jähriger Junge aus Oberraden wohlbehalten gefunden

Seit dem 11. März galt San Luca S. aus Oberraden als vermisst. Die Suche nach ihm hielt die Region in ...

Ameisenbär "Bramble" ist umgezogen

"Schau mal Mama, den haben wir ja noch nie gesehen!" Das Mädchen drückt die Nase an die Fensterscheibe, ...

Einbruch in Vettelschoß - Polizei sucht Zeugen

In den Abendstunden des 24. März ereignete sich ein Einbruch in Vettelschoß. Die Polizei ist auf der ...

Frühlingszeit, Zeckenzeit: Was Hunde, Katzen & Menschen jetzt wissen müssen

Nach einem milden Winter sind die Zecken wieder unterwegs und machen nicht nur uns Menschen, sondern ...

Das Raiffeisenmuseum in Hamm: Genossenschaftsidee zum Anfassen

Im kleinen Hamm an der Sieg steht das Geburtshaus des großen Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818–1888), ...

Weitere Artikel


Schwerer Unfall: Kradfahrer prallt ungebremst auf einen VW-Bus

AKTUALISIERT: Ein schwerer Motorradunfall hat sich auf der Landstraße 254 zwischen St. Katharinen und ...

Erfolgreiche Klage der NI gegen Wegeausbau im Fockenbachtal

Die Naturschutzinitiative (NI) klagt erfolgreich gegen einen Wegeausbau im FFH-Gebiet "Felsentäler der ...

Nachlassversteigerung am 26. März 2022 in Koblenz / Karthause

ANZEIGE | Im Rahmen einer Nachlassversteigerung, abgehalten durch die Firma Philippi-Auktionen, kommen ...

Polizei Straßenhaus: Zwei PKW beschädigt und Ortsschild geklaut

Die Polizei Straßenhaus sucht Zeugen zu zwei beschädigten Pkw in Rengsdorf und Melsbach. In Hanroth haben ...

CDU: Bad in Hausen sanieren

CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat Rengsdorf-Waldbreitbach steht hinter dem Sanierungskonzept des Wiedtalbades ...

Corona im Kreis Neuwied: Keine täglichen Zahlen mehr von der Kreisverwaltung

Die Kreisverwaltung Neuwied meldet am Freitag, dem 18. März, 513 neue Corona-Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz ...

Werbung