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Nachricht vom 24.03.2022    

Bären nehmen sich Vorbild an der Herford-Serie

Mit 0:2 lagen sie hinten, und das gegen den Angstgegner. Viele hatten sie abgeschrieben, kaum noch jemand rechnete damit, die Bären vor der Sommerpause noch einmal im Neuwieder Icehouse zu sehen. Und dann? Der EHC kam zurück, gewann auswärts, gewann zu Hause. Verlor im fünften und entscheidenden Spiel dann aber doch.

Stephan Fröhlich hat früher selbst für den EV Duisburg gespielt. Kann er mit dem EHC die Meisterfeier der Füchse crashen? Foto: EHC

Neuwied. Die momentane Situation erinnert die Regionalliga-Eishockeyspieler aus der Deichstadt an die von vor drei Jahren, nur dass es damals die Halbfinalserie war und der Gegner Herforder EV hieß, gegen den die Bären einen 0:2-Rückstand wegsteckten.

Diesmal ist man eine Runde weiter, gegen den EV Duisburg geht's um die Meisterschaft. Diese könnte schon am Freitagabend in der „PreZero Rheinlandhalle" zugunsten des Favoriten aus der Wedau entschieden werden (Spielbeginn: 19.30 Uhr), aber genauso gut eine weitere Partie erleben, sprich am Sonntag, 19 Uhr, in die Bärenhöhle zurückkehren.

„Wir wissen, dass wir einen 0:2-Serienrückstand schon mal ausgeglichen haben. Wir können das", kommen beim EHC-Manager Erinnerungen an die besagte Serie wieder hoch. Er geht fest davon aus, dass die Füchse die Meisterfeier bereits vorbereitet haben und sie sich vor eigenem Publikum auch nicht nehmen lassen wollen. „Ich habe schon direkt nach der Partie eine wilde Entschlossenheit im Team gespürt", berichtet er von den Minuten nach dem 3:5 am Sonntagabend in eigener Halle. „Auch wenn es eine Floskel ist: Der letzte Sieg in einer Serie ist immer der schwerste. Unsere Mannschaft ist motiviert, alles abzurufen, um es Duisburg so schwer wie möglich zu machen."



Gegen eine Mannschaft, die die Oberliga wohl nicht scheuen muss, stehen die Neuwieder vor einer Herkulesaufgabe. „Die Mannschaft muss vor dem gegnerischen Tor zwingender werden", nennt Trainer Leos Sulak einen wichtigen Ansatzpunkt. Dass in 120 Minuten insgesamt zu wenige Neuwieder Chancen entstanden und Etienne Renkewitz Spiel Nummer eins mit einem Shut-out abschloss, liegt aber auch Duisburgs Abwehrkünsten. Manager Billigmann: „Sie stehen hinten verdammt sicher. Da brauchen wir einiges an Durchschlagskraft."

In Duisburg beginnt auch für EHC-Kapitän Christian Neumann die Finalserie, der seine Sperre abgesessen hat. Bei einem Spiel nach dem Comeback soll es für ihn nicht bleiben… (PM)



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