Neuwied: Übergabe eines Goldbarren an falschen Polizeibeamten
Am Mittwoch (10. August) erhielt eine 84-jährige Frau einen Anruf ihrer angeblichen Tochter, bei welchem ihr mitgeteilt wurde, dass sie einen Unfall gehabt habe. Darauf übernahm eine angebliche Polizeibeamtin aus Hamburg das Telefonat und erklärte, dass bei dem Unfall jemand zu Tode gekommen sei, ihre Tochter nun im Gewahrsam säße und gegen eine hohe Kaution frei käme.

Neuwied. Der Betrag, den die 84-Jährige an die "Beamten" zahlen sollte, hätte 46.000 Euro betragen. Die Geschädigte übergab daraufhin einen Goldbarren an eine männliche Person in der Nähe ihrer Wohnanschrift. Ihr wurde aufgetragen, wieder nach Hause zu gehen und die Telefonleitung freizuhalten und auf einen weiteren Anruf zu warten. Dieser wurde aber nicht getätigt. Als sie stutzig wurde, nahm sie Kontakt mit ihrer Tochter auf, so dass der Betrug bekannt wurde. (PM)
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