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Nachricht vom 27.06.2011    

Erster Preis im Jugend- und Technik-Wettbewerb geht an IGS Neuwied

Großer Andrang, gute Stimmung und strahlende Gesichter gab es bei der Abschlussveranstaltung und Preisverleihung des Rotary-Schülerwettbewerbs auf Burg Namedy. Keine leichte Aufgabe hatte die 10-köpfige Jury bei der Ermittlung der Sieger. Insgesamt hatten sich 15 Projekte aus den verschiedensten Schularten für das Finale qualifiziert.

144 Schüler mit 67 Projekten haben am Rotary-Technikwettbewerb teilgenommen.

Region. Die Rotary Clubs Neuwied-Andernach, Remagen-Sinzig, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Adenau-Nürburgring hatten unter Schirmherrschaft der Landkreise Neuwied, Mayen-Koblenz und Ahrweiler wieder Schüler zur Teilnahme am Wettbewerb „Jugend und Technik“ motiviert. Ziel des Wettbewerbs ist es, das naturwissenschaftliche und technische Verständnis von Kindern und Jugendlichen spielerisch zu fördern und Spaß und Phantasie für diese Themen zu wecken.

Eckhard Lenz vom Rotary Club Neuwied-Andernach moderierte den würdigen aber zugleich kurzweiligen Abschluss-Event auf Burg Namedy und überreichte die Preise zusammen mit Prof. Dr. Holz von der FH Koblenz/Remagen.

Den ersten Platz – und mit 2500 Euro dotierten Preis - belegte Sebastian Roos von der IGS Integrierte Gesamtschule Neuwied mit seinem Energie sparenden und von Solar-Energie angetriebenen „Mendocino Motor“. Weitere Preisträger waren das St. Michael Gymnasium in Bad Münstereifel mit dem „Venenbetrachter“, einem Projekt aus dem medizinischen Bereich zur kostengünstigen Früherkennung von Trombosen. Das Kurfürst-Balduin Gymnasium in Müstermaifeld punktete mit der Entwicklung einer elektronisch getriebenen automatischen Fahrradgangschaltung. Die Georg-Schule Dahlem erhielt den Sonderpreis für das Projekt „Modellauto Rattenfalle“.

Landrat Rainer Kaul (Neuwied) betonte in seiner Laudatio den Stellenwert des Wettbewerbs und unterstrich die Bedeutung von Motivationsfördernden Maßnahmen im Bereich Technik und Naturwissenschaften bei jungen Menschen: „Deutschland ist ein rohstoffarmes Land, unser wichtigstes Kapital waren von jeher unsere klugen Köpfe, die Deutschland an die Spitze der Industrienationen gebracht haben. Nur mit einer starken Wirtschaft können wir unseren Wohlstand auch für zukünftige Generationen erhalten. Eine starke Wirtschaft braucht aber genügend und vor allem gut ausgebildete Fachkräfte, die die Anforderungen der Unternehmen erfüllen.“

Daher haben die vier Rotary-Clubs Neuwied-Andernach, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Remagen-Sinzig und Adenau-Nürburgring vor drei Jahren den Schülerwettbewerb „Jugend und Technik“ ins Leben gerufen, um auf das Problem aufmerksam zu machen und etwas Wirksames zu tun. Schließlich werden in den Schulen die beruflichen Weichen gestellt und spätestens hier müsse, so Kaul weiter, der Anreiz vermittelt und der Zugang zu Naturwissenschaft und Technik gelegt werden.



Die Unternehmen fordern zu Recht einen Masterplan für Bildung, was bedeutet, alle Möglichkeiten auszuschöpfen und sogar schon in Kindergärten Impulse zu setzen, um Interesse für Naturwissenschaft und Technik zu wecken. Schwerpunktmäßig müssen aber auch in Schulen und Hochschulen die Ausbildung in den naturwissenschaftlichen Bereichen ausgebaut werden. Auch müssten mehr Frauen für ein Studium in den Mangelfächern gewonnen werden. Es gibt zahlreiche Ansätze auf den unterschiedlichsten Ebenen, die im Interesse einer Lösung verfolgt werden müssen.

Beim diesjährigen Wettbewerb 2010/2011 waren es 67 Projekte mit 144 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Insgesamt gingen 13.500 Euro Preisgelder an die Fördervereine der Finalistenschulen. Darüber hinaus wurden alle teilnehmenden Schülerteams mit kleinen Prämien bedacht und es wurde unter den Finalisten ein iphone verlost.

Das Vorhaben wurde von der IHK und der Handwerkskammer Koblenz, vom VDI und von einem breiten Kreis der regionalen Wirtschaft unterstützt (www.rotary-schuelerwettbewerb.de).


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