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Pressemitteilung vom 10.02.2023    

Projekt bringt neues Leben auf den Neuwieder Marktplatz

Neues Leben soll sich auf dem Neuwieder Marktplatz entwickeln. Dies ist das erklärte Ziel der Neugestaltung. Und da es sich dabei um ein bedeutsames Projekt der Innenstadt-Entwicklung handelt, gab es zuvor einen Realisierungswettbewerb und eine umfassende Bürgerbeteiligung. Am Ende stand das Konzept, dessen Umsetzung nun beginnt.

Die Visualisierung des künftigen Markplatzes. (Foto: Matthias Grobe / werk 3 berlin)

Neuwied. Der erste Schritt ist zugleich ein viel diskutierter. Denn ab Aschermittwoch (22. Februar) wird ein großer Teil der alten Linden entfernt. Sie sind laut Fachgutachten in einem schlechten, mitunter stark geschädigten Zustand. Fünf Exemplare können jedoch erhalten werden. Die Neugestaltung des Platzes wird also auch genutzt, um den Baumbestand zu verjüngen. Und um ihn zu vergrößern, denn das Konzept sieht mit 31 Bäumen eine stattliche Zahl von Neuanpflanzungen vor, wodurch am Ende mehr Bäume als bisher auf dem Platz stehen.

Am auffälligsten darunter dürfte eine Allee mit knapp zwei Dutzend Amberbäumen zur Kirchstraße hin sein. Diese sogenannten Klimabäume, die also mit klimatischen Veränderungen gut zurechtkommen, können bis zu 15 Meter hoch werden und leuchten im Herbst orange bis weinrot. Für Auflockerung und reichlich Grün sorgen zudem weniger hoch wachsende mehrstämmige Arten wie etwa Ahornbäume. Das Erscheinungsbild des Platzes wird also auch künftig von Bäumen geprägt sein.

Elemente der Neugestaltung sind außerdem ein Brunnen in der Achse der Marktkirche, verschiedene Bänke und die Marktfrau-Skulptur, die einen neuen Standort bekommt. Die Oberfläche des Platzes wird auf wenige Materialien reduziert und vermittelt so Ruhe inmitten der historischen Bebauung. Die Pfarrer-Werner-Mörchen-Straße wird in den Platz integriert und die Kirchstraße ist künftig nur noch einspurig als Tempo-30-Zone befahrbar.



Oberbürgermeister Jan Einig ist überzeugt, dass mit der Neugestaltung der Marktplatz "endlich wieder seiner Bedeutung angemessene Funktionen erhält". Als reiner Parkplatz habe er in dieser Lage sein städtebauliches Potential jedenfalls nicht ausgeschöpft, fügte der OB hinzu. Der asphaltierte Parkplatz verwandelt sich also in eine multifunktionale Fläche, in einen sogenannten Erlebnisraum und einen Ort der Begegnung, ideal auch für Veranstaltungen und Außengastronomie. Apropos Parkplätze: 30 bleiben entlang der Kirchstraße und fünf an der Pfarrstraße erhalten. Mehr Infos gibt es hier.

Nach dem Fällen der Bäume und dem Abriss der öffentlichen Toilette, die an anderer Stelle auf dem Platz neu errichtet wird, darf übrigens vorübergehend wieder auf dem Marktplatz geparkt werden. Die eigentlichen Arbeiten beginnen dann voraussichtlich im Mai. Das Projekt wird finanziell zu einem hohen Anteil aus Mitteln der Städtebauförderung von Bund und Land unterstützt. (PM)


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