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Pressemitteilung vom 07.05.2023    

Was steckt dahinter? Auf jüdischem Friedhof Hainbuche ausgerissen

In Erpel kümmert sich eine Bürgerinitiative um die Pflege des alten jüdischen Friedhofs. Am Samstagmorgen (6. Mai) war dort wieder ein Arbeitseinsatz angesagt, doch zum Schrecken der Helfer war dort ein Baum ausgerissen worden. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen - auch um das Motiv zu ergründen.

Hainbuchen werden häufig als Hecke gepflanzt. Auf dem Friedhof in Erpel sind die Gräber damit umgrenzt. (Foto: pixabay.com)

Erpel. Ein ehrenamtliches Mitglied der Bürgerinitiative aus Erpel, die sich um die Pflege und Betreuung des jüdischen Friedhofs kümmert, hatte der Polizei gemeldet, dass auf diesem eine Hainbuche aus der Erde gerissen wurde. Die dortigen Hainbuchen dienen der Umgrenzung der Gräber. Durch den Zeugen konnte die Pflanze wieder eingesetzt werden.

Der Spurenlage zufolge, so die Polizeiinspektion Linz, dürfte die Pflanze in der Nacht oder am Abend des 5. Mai herausgerissen worden sein. Sachdienliche Hinweise zur Tataufklärung nimmt die Polizei Linz am Rhein unter der Rufnummer 02644-9430 entgegen. (spa/PM)



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