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Nachricht vom 05.10.2011    

Erntedankfest im Forsthaus Gommerscheid

Viele Infos über die heimische Natur, dazu leckere Wildgerichte und Wein aus dem Rheintal

Ehlscheid. Rund um das Forsthaus Gommerscheid bei Ehlscheid wurde am Wochenende das Erntedankfest gefeiert. Idyllisch im Wald mit angrenzenden Wiesen gelegen, mitten in der Natur, so das Ambiente des Festes.

Abenteuer Natur: Am gesicherten Seil hängend in den herbstlich gefärbten Kastanien zu schaukeln bereitete sichtlich Freude. Fotos: Wolfgang Tischler

Zentraler Punkt war der Waldgottesdienst in der 300 Jahre alten Scheune des Forsthauses. Musikalisch mitgestaltet wurde die Messe von 30 Jagdhornbläsern. Es war schon sehr imposant, deren Musik zu lauschen.

Auch das zweitägige Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen. Auf einer kleinen abgezäunten Wiese am Rande des Forsthauses hatte ein historischer Bogenschütze sein Zelt aufgebaut. Hier konnten nicht nur die Kinder ausprobieren, wie unsere Vorfahren das Wild erlegten. Die Bögen und Pfeile waren originalgetreu nachgebaut. Aus rund 30 Meter Entfernung wurde auf eine Scheibe, auf der ein Hirsch aufgemalt war, geschossen.

Der NABU Rengsdorf war mit einem großen Stand gekommen und informierte über die Imkerei. Für die kleinen Besucher hatte das Ehepaar Preilowski reichlich Material zum Basteln mitgebracht. Aus dem Wald gab es Stöcke, an denen die Kinder schnitzen konnten. So entstand manche lustige Figur, deren Aussagekraft durch Farben verstärkt wurde.

Darüber hinaus gab es viele Informationen über den Lebensraum Streuobstwiese, die Pflege von Bäumen und Sträuchern und den Umgang mit der Natur.



In zwei alten Kastanienbäumen, die sich bereits herbstlich bunt gefärbt hatten, konnte unter fachgerechter Anleitung, an Seilen gesichert, geklettert werden. Das Waldmobil vom Forst stand auf dem Hof und die Kinder und auch Erwachsene konnten sich die präparierten Waldtiere genau und aus der Nähe betrachten.

Ein weiteres Highlight des sonnigen Wochenendes mit seinen sommerlichen Temperaturen war die Vorführung eines Falkners. Er hatte einen Wüstenbussard mitgebracht, der über dem Forsthaus seine Kreise zog. Ein imposanter Anblick, die Flügelspannweite des Vogels von rund einem Meter gegen den stahlblauen Himmel zu sehen.

Natürlich kam die kulinarische Seite nicht zu kurz. Mittags gab es eine Auswahl zwischen Hirschgulasch oder leckerem Fleisch vom jungen Wildschwein, dazu ein Wein aus dem Rheintal. Wer wollte, konnte auch Zwiebelkuchen mit Federweißem genießen. Es war wieder eine rundum gelungene Veranstaltung und das Beste daran ist, dass der Erlös, wie in den Vorjahren, einem guten Zweck in der Region gespendet wird. Wolfgang Tischler



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