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Pressemitteilung vom 27.09.2023    

Kinderkrankenhaustag am Marienhaus Klinikum St. Elisabeth: Die Angst vor dem Krankenhaus nehmen

Ungewöhnlich viele Notfälle mussten am vergangenen Sonntag (24. September) im Marienhaus Klinikum St. Elisabeth versorgt werden. Glücklicherweise handelte es sich um Puppen und Stofftiere, die anlässlich des Kinderkrankenhaustages von ihren "Eltern" zur Behandlung mitgebracht wurden.

Die Krankenhausoberin Gaby Frömbgen (vorne links) bedankt sich bei Mitgliedern des Fördervereins "Sonnenschein" für die tatkräftige Unterstützung. (Foto: Harald Sauerbrei)

Neuwied. Die Chefärzte der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Dr. Louise Kastor und Dr. Kai Zbieranek waren sich am Ende des Tages einig: "Wir konnten wirklich alle Verletzungen unserer heutigen Patienten fachgerecht versorgen, von Platzwunden bis hin zum Bruch von Einhorn-Hörnern."

Nach der Notfallversorgung konnten die Puppenmütter und -väter in der eigens eingerichteten Teddyapotheke die entsprechenden Rezepte für ihre kleinen Patienten einlösen; meist halfen Smarties und Gummibärchen über die akuten Schmerzen hinweg. Aber es gab auch Fälle, bei denen die Physikalische Therapie die Genesung mit Kraulen und Massieren unterstützen musste.
Die Kuscheltierambulanz war aber nur eine von zahlreichen Aktionen, mit deren Hilfe die Mitarbeiter des Klinikums Kindern die Angst vor einem Arztbesuch oder einem Krankenhausaufenthalt nehmen wollten. So konnten die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern auch einen Blick hinter die Kulissen eines Krankenhauses werfen und verschiedene Funktionsabteilungen wie EKG, EEG und die Endoskopie mit Endo-Tiger kennenlernen.



Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Kinderschminken, diversen Vorführungen, einer Zaubershow, einer spektakulären Abseilaktion der Firma SKYLOTEC sorgte für zusätzliche Unterhaltung - dies alles wurde begleitet durch das Jugendorchester des Musikvereines Stromberg. Zeitlich zusammen gefallen ist der Tag des Kinderkrankenhauses mit dem 20-jährigen Bestehen des Fördervereins Sonnenschein.

Gaby Frömbgen, Krankenhausoberin, nutzte die Gelegenheit und bedankte sich bei dem Verein für die großartige Unterstützung in den letzten 20 Jahren: "Der Förderverein hat neben der Finanzierung von einem Beatmungsgerät, einer Reanimationspuppe, einem speziellen Ultraschallgerät, Mütterbetten und noch vielem mehr einen maßgeblichen Teil der räumlichen Gestaltung der Kinderklinik finanziert. Mit farbigem Boden, bunten Bildern, die Geschichten erzählen und leuchtenden Wänden ist wirklich "Sonnenschein" in die Räume gezogen." (PM)


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