Werbung

Pressemitteilung vom 07.12.2023    

Zwei Gemeindeschwesternplus besuchten Sozialausschuss des Kreises Neuwied

In seiner jüngsten Sitzung konnte sich der Sozialausschuss des Landkreises von der engagierten Arbeit der beiden Gemeindeschwesternplus, Birgit Boos und Roswitha Rosenmüller, überzeugen.

Der Vorsitzende des Sozialausschusses und Erster Kreisbeigeordneter, Michael Mahlert, bedankte sich bei Birgit Boos und Roswitha Rosenmüller für den Bericht und den Einsatz für ältere Menschen als Gemeindeschwesternplus. (Foto: Martin Boden/Kreisverwaltung Neuwied)

Kreis Neuwied. Seit dem 1. Dezember 2015 nimmt der Landkreis Neuwied am Landesprogramm Gemeindeschwesterplus, das zunächst als Modellprojekt unter wissenschaftlicher Begleitung geführt wurde, teil. Zielgruppe sind ältere und hochbetagte Menschen, die noch nicht pflegebedürftig sind, berichtet die Kreisverwaltung.

Bis zum Ende dieses Jahres übernimmt des Land Rheinland-Pfalz die Kosten, die den beteiligten Kommunen für zwei Vollzeitstellen Gemeindeschwesternplus entstehen, zu nahezu 100 Prozent. Ab 2024 sieht das Landesprogramm eine Landesfinanzierung von 1,5 Vollzeitstellen vor, die Kommunen müssen in die Finanzierungsbeteiligung einsteigen und ab 2025 zwingend die Gemeindeschwesternplus selbst beschäftigen.

Seit Projektbeginn haben Birgit Boos und Roswitha Rosenmüller von ihren Standorten in Neuwied und Linz aus viele hundert Senioren persönlich betreut. Den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit bildet der präventive Hausbesuch, wo eine umfangreiche Beratung hinsichtlich gesundheitlicher Aspekte und Risiken, zum Beispiel gesunde Ernährung, Vermeidung von Sturzgefahr, aber auch der Möglichkeit der Einbindung in soziale Netzwerke zur Überwindung von Isolation und Einsamkeit stattfindet.

Wie die beiden Gemeindeschwesternplus dem Sozialausschuss berichteten, werden die meisten interessierten Senioren im Durchschnitt eins- bis fünfmal besucht. Neben der persönlichen Begleitung im Sinne einer "Kümmererfunktion" haben die Gemeindeschwesternplus in den letzten Jahren viele eigene Projekte angestoßen. Dazu zählt beispielsweise ein initiiertes Patenschafts-Projekt, das eine längerfristige Begleitung von interessierten Senioren durch ehrenamtliche Paten ermöglicht. Gerne werden auch Bewegungsbegleiter oder Rollatoren-Training in Anspruch genommen. Während der Pandemie haben sich zudem ganz verschiedene Aktivitäten wie etwa die Telefonbesuche unter dem Motto "Einfach mol schwätze" und aktuell auch der Einsatz als Digitalbotschafter für ältere Menschen etabliert.



Die Gemeindeschwesternplus kooperieren mit anderen Diensten und Initiativen. Exemplarisch berichteten sie von ihrer Kooperation mit Stadtteilprojekten und Pflegestützpunkten. Außerdem informierten sie bei Seniorenbeiräten, Runden Tischen und auf Seniorentagen über ihre Arbeit. Einvernehmlich stellte der Sozialausschuss fest, "dass das Projekt auch unter geänderten Rahmenbedingungen fortgesetzt und nach Übernahme der Anstellungsträgerschaft durch die Kreisverwaltung Neuwied für alle älteren Menschen im Kreis Neuwied zugänglich gemacht werden sollte". (PM)






Lesen Sie gerne und oft unsere Artikel? Dann helfen Sie uns und unterstützen Sie unsere journalistische Arbeit im Kreis Neuwied mit einer einmaligen Spende über PayPal oder einem monatlichen Unterstützer-Abo über unseren Partner Steady. Nur durch Ihre Mithilfe können wir weiterhin eine ausgiebige Berichterstattung garantieren. Vielen Dank! Mehr Infos.



Lokales: Neuwied & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Freie Fahrt für kleine Künstler bei "Malen statt zahlen"

Blinkende Autoscooter, nostalgische Karussells, lachende Kinderstimmen und süßlicher Duft in der Luft: ...

Natur hautnah erleben: Das Jahresprogramm des Naturparks Rhein-Westerwald

Der Naturpark Rhein-Westerwald und das Forstamt Dierdorf präsentieren ein Jahresprogramm mit über 190 ...

Zwei starke Frauen: Fritz und Hirschberger erhalten Ehrenpreis der Johanna-Loewenherz-Stiftung

Im Roentgen-Museum Neuwied wurde der Ehrenpreis der Johanna-Loewenherz-Stiftung an zwei bemerkenswerte ...

Informationsabend zur Kommunalen Wärmeplanung für Bürger der Verbandsgemeinde Puderbach

Die Verbandsgemeinde (VG) Puderbach lädt alle interessierten Bürger am Montag, 7. April, um 18.30 Uhr ...

Warnung vor Fake-Bußgeldbescheiden vom Kraftfahrt-Bundesamt

Mit dieser persönlichen Warnung möchte unser Redakteur Wolfgang Rabsch auf eine besonders perfide Masche ...

Seniorenzentrum Josef-Ecker-Stift Neuwied erhält 27.500 Euro von der Senatspräsident-Ecker-Stiftung

Das Marienhaus Seniorenzentrum Josef-Ecker-Stift in Neuwied öffnete seine Türen, um die frisch renovierten ...

Weitere Artikel


Frauen der Spinnstube in Feldkirchen unterstützen Rhein-Wied-Hospiz mit 1000 Euro

Die Frauen der Spinnstube der evangelischen Frauenhilfe in Feldkirchen haben fleißig gehäkelt, gestickt ...

"Ohne Filter" beendet Jubiläumsjahr mit Live-Auftritt in Niederbieber

Am 23. Dezember 2023 wird die Gaststätte "Zur Wied" in Niederbieber zum Schauplatz des letzten Konzerts ...

Oberbieber feiert mit "Lebendigem Adventskalender"

Seit dem 1. Dezember zeigt sich im Aubachdorf Oberbieber wieder der "Lebendige Adventskalender", an dem ...

IHK Koblenz ehrt die besten Auszubildenden des Jahrgangs 2023

Die Industrie- und Handelskammer Koblenz (IHK) hat 233 Absolventen geehrt, die ihre Abschlussprüfung ...

Neuwied verabschiedet sich von Pfarrer Georg Müller

Pfarrer Müller ist seit 2008 als Kooperator nach Neuwied gekommen. Aktiv wurde von ihm die Zusammenführung ...

Unternehmen können sich für Inklusionspreis bewerben

Die initiierenden Organisationen des Inklusionspreises für die Wirtschaft - die Bundesagentur für Arbeit ...

Werbung