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Pressemitteilung vom 05.01.2024    

Hochwasseralarm in Linz am Rhein: Feuerwehr im Großeinsatz

Die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Linz am Rhein ist aktuell mit zahlreichen Kräften im Hochwassereinsatz. Die Lage bleibt angespannt, auch wenn der Höchststand des Hochwassers nahezu erreicht scheint.

Höchststand des Hochwassers (Quelle: Feuerwehr Linz)

Linz am Rhein. Am 5. Januar um 15 Uhr berichtete das Lagezentrum der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Linz am Rhein von einer bedrohlichen Hochwasserlage. Der Pegelstand lag zu diesem Zeitpunkt bei 748 cm. Laut Prognose der Hochwasservorhersagezentrale Rheinland-Pfalz soll dieser Pegel bis zum Abend des 6. Januars auf ungefähr 703 cm fallen.

Trotz der kritischen Lage besteht keine akute oder außergewöhnliche Gefährdung der Bevölkerung. Eine Warnung wurde bereits für die Ortslagen Linz, Kasbach und Leubsdorf am 3. Januar um 18 Uhr herausgegeben und am 4. Januar um 10.30 Uhr aktualisiert.

Die Folgen des Hochwassers sind jedoch deutlich erkennbar: Der Fährbetrieb der Rheinfähre Linz-Remagen wurde eingestellt, die Fußgängerunterführung B42 ist vollgelaufen und die Bundesstraße 42 ist an mehreren Stellen überflutet und gesperrt. Auch die Ortseinfahrten und Bahnunterführungen in Kasbach und Leubsdorf sind überflutet.

Seit dem 4. Januar um 10 Uhr ist die Feuerwehr im Hochwassereinsatz, koordiniert von Wehrleiter Thomas Nelles. Die Maßnahmen werden in ständiger Abstimmung mit Polizei, Ordnungsamt, Bauhof Stadt Linz und der Rettungsleitstelle Montabaur durchgeführt. Unter anderem wurden betroffene Haushalte informiert und beraten, sowie Sandsäcke verteilt.



Zum Einsatz kommen neben den Einsatzkräften auch Fahrzeuge und Boote der Feuerwehr Verbandsgemeinde Linz am Rhein. Der Fokus liegt auf der Unterstützung der betroffenen Bevölkerung, der Sicherstellung des Brandschutzes und der allgemeinen Hilfe in den überfluteten beziehungsweise überflutungsgefährdeten Bereichen.

Die Feuerwehr geht davon aus, dass der Höchststand des Hochwassers am 5. Januar um 16 Uhr mit einem Pegel von 749 cm in Andernach erreicht wurde.

Besonders hervorzuheben ist ein Vorfall, bei dem die Feuerwehr wegen der verlängerten Anrückzeit des Rettungsdienstes die medizinische Erstversorgung eines Notfallpatienten übernehmen musste. Alleine angesichts dessen ist es wichtig, dass die Einsätze der Feuerwehr weiterhin unterstützt werden. (PM)



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