Pressemitteilung vom 11.01.2024
Sanierung der Velten-Brücke in Puderbach verzögert sich
Laut Bauzeitplanung sollte die Sanierung der Velten-Brücke in Puderbach kurz vor Weihnachten fertigstellt sein. Doch neue Fragestellungen verzögern den Bauablauf.

Puderbach. Der Ortsgemeinderat Puderbach hat bereits 2021 beschlossen, die Velten-Brücke mithilfe einer Landesförderung zu einer Radbrücke umbauen und sanieren zu lassen. Nach Planung der Maßnahme sowie Stellung und Bewilligung des Förderantrags wurden die Arbeiten Anfang 2023 ausgeschrieben und im April vergeben. In der öffentlichen Ausschreibung war eine viermonatige Bauzeit ab Ende Mai mit Fertigstellung bis Ende September 2023 vorgesehen.
Das beauftragte Unternehmen Sandstrahl Schuch aus Görlitz kann die Arbeiten für das neue Brückengeländer nicht selbst ausführen und hat sich daher eines Subunternehmens aus unserer Region bedient, teilt die Verbandsgemeindeverwaltung Puderbach mit. Dadurch sei es bereits kurz nach der Auftragsvergabe zu Verzögerungen gekommen. Auch die erforderlichen Arbeitsvorbereitungen liefen nur sehr schleppend an, sodass mit der Ausführung der Arbeiten erst im September begonnen werden konnte.
Laut Bauzeitenplan der ausführenden Firma sollten die Arbeiten kurz vor Weihnachten fertiggestellt werden. Im Zuge der Ausführung ergaben sich, wie es bei Tätigkeiten an einem bestehenden Bauwerk durchaus üblich sei, weitere Fragestellungen, die den Bauablauf nochmals verzögern. Das ausführende Unternehmen samt Subunternehmen sowie das Planungsbüro haben nach Angaben der Verwaltung versucht, die aufgeworfenen Fragen mit dem beteiligten Statiker sowie dem Prüfstatiker zu klären, um die Verzögerungen zu minimieren. Derzeit ist das Unternehmen Schuch beauftragt, die sich aus den aufgetretenen Fragestellungen ergebenden Mehraufwendungen zusammenzufassen und mögliche Mehrkosten zu benennen, damit dies ausgewertet und im Ortsgemeinderat abgestimmt werden kann.
Sobald diese Klärung erfolgt ist, können die Arbeiten wieder aufgenommen und die Sanierung fertiggestellt werden, so die Verbandsgemeindeverwaltung. Mehrkosten aufgrund der aktuellen Witterung seien bereits abgelehnt worden, da die Ortsgemeinde Puderbach als Bauherr die Verzögerungen nicht zu vertreten habe. Die Ampelanlage unter der Brücke wurde vor dem Puderbacher Weihnachtsmarkt abgebaut, um unnötige Wartezeiten zu verhindern, da an der Brücke derzeit nicht gearbeitet werden kann. (PM)
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