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Pressemitteilung vom 17.01.2024    

Neuwied: 27 Menschen aus acht Nationen erhalten deutsche Staatsbürgerschaft

In einer festlichen Zeremonie wurden 27 Frauen und Männer zu neuen deutschen Staatsbürgern im Kreis Neuwied. Landrat Achim Hallerbach verlieh ihnen die Staatsbürgerschaft in einer Feier, die als ein hoffnungsvolles Signal für das neue Jahr galt.

In einer festlichen Einbürgerungsfeier im Roentgenmuseum verlieh Landrat Achim Hallerbach jetzt 16 Frauen und 11 Männern aus den acht Nationen die deutsche Staatsbürgerschaft. (Foto: Martin Boden)

Neuwied. In einer feierlichen Zeremonie im Roentgenmuseum verlieh Landrat Achim Hallerbach die deutsche Staatsbürgerschaft an 16 Frauen und 11 Männer. Die neuen Bürger stammen aus acht verschiedenen Ländern: Afghanistan, Haiti, Italien, Kasachstan, Polen, Rumänien, Syrien und der Ukraine. Ihr Alter reicht von 17 bis 68 Jahren.

Landrat Hallerbach betonte während der Veranstaltung die Bedeutung dieser Entscheidung für die neuen Staatsbürger. "Es ist eine entscheidende Wegmarke im Leben, sich für eine neue Staatsbürgerschaft zu entscheiden. Bei uns zählt die Identifikation mit unserer freiheitlich, demokratischen Grundordnung definitiv zu den Voraussetzungen, diese auch erhalten zu können", sagte er. Er verwies darauf, dass die neuen Staatsbürger sich zum demokratischen Wertesystem, das im Grundgesetz verankert ist, bekannt hätten. Eine solche Verpflichtung erfordert seiner Meinung nach Offenheit und Respekt vom Absender.

Chancengleichheit für Frauen und Männer
Hallerbach betonte ferner, dass Chancengleichheit für Frauen und Männer besteht, unabhängig davon, wie sich ihre persönlichen Lebensentwürfe und Orientierungen individuell gestalten. "Gleichberechtigung, ein solidarisches Menschenbild und die Achtung von Recht und Gesetz sind für unser Staatswesen ebenso prägend wie der Schutz von Minderheiten", so der Landrat weiter. Er verwies vor allem auf die Unantastbarkeit der Menschenwürde aus Artikel 1 des Grundgesetzes.



Die neuen Staatsbürger ermutigte Hallerbach dazu, ihre individuellen Talente in Deutschland einzubringen. "Unser Gemeinwesen braucht die Mitwirkung und den ehrenamtlichen Einsatz. Die Kommunalwahlen im Juni und die vielen Plattformen, sich im Ehrenamt sinnvoll zu betätigen, bieten dazu reichlich Gelegenheit", unterstrich er.

Beherrschung der deutschen Sprache
Laut Informationen der Verwaltung haben seit 2008 insgesamt 5.360 Frauen und Männer die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt. Davon wurden 4.389 positiv beschieden. Aktuell befinden sich 843 Personen im laufenden Verfahren.

Landrat Hallerbach hob hervor, dass die Beherrschung der deutschen Sprache eine Grundvoraussetzung dafür ist, "am täglichen Leben erfolgreich teilnehmen und teilhaben zu können".

Die Einbürgerungsfeier wurde musikalisch von Ariane Kirst de Pedro und ihrer Mutter begleitet, die eigens für diesen Anlass ausgewählte Kompositionen auf dem Flügel spielten. (PM)


Mehr dazu:   Veranstaltungsrückblicke  
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