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Nachricht vom 17.01.2024    

HHC-Blüten auf dem Vormarsch: Die Zukunft pflanzlicher Wohlfühlprodukte

RATGEBER | In den letzten Jahren gab es einen regelrechten Boom rund um Hanf. Die verschiedenen Extrakte der Cannabispflanze werden als Alternativmedizin, Wohlfühlprodukte und in Form von Lebensmitteln auf dem Markt angeboten. Die Umsatzzahlen zeigen, dass die Nachfrage weiter steigt. Die Zukunft pflanzlicher Wohlfühlprodukte scheint damit gesichert zu sein.

Blüten der Hanfpflanze können geraucht werden. Foto Quelle: pixabay.com / seaweedjeezus

Hanf ist nicht gleich Hanf: Konsumenten müssen die Unterschiede kennen
Aus der Hanfpflanze können rund 150 verschiedene Cannabinoide gewonnen werden. Lange Zeit galt die Aufmerksamkeit vor allem dem Extrakt mit dem Namen THC. Die psychoaktive Substanz wird auch gerne als Cannabis bezeichnet und war in Deutschland lange Zeit illegal. Noch in diesem Jahr soll jedoch eine neue Gesetzesnovelle für die Legalisierung sorgen. Ohne psychoaktive Substanz kommt hingegen CBD aus. Dem Cannabinoid werden vor allem gesundheitsfördernde und beruhigende Wirkungen nachgesagt. Die Einnahme erfolgt dabei meist in Form von Öl, das unter die Zunge geträufelt wird. Forscher vermuten, dass CBD an das Endocannabinoid-System im Körper andockt und so unter anderem das Schmerzempfinden positiv beeinflussen kann. Als Lifestyle-Produkt gewinnen auch HHC-Blüten immer mehr an Beliebtheit. Diese getrockneten Blüten der Cannabispflanze werden in den meisten Fällen geraucht. Auch hier ist mit psychoaktiven Wirkungen zu rechnen. Ein großes Online-Angebot an diversen Blüten ist in Deutschland mittlerweile dennoch bereits Normalität. Denn verboten sind diese neuen Cannabinoide nicht. Die Hersteller berufen sich dabei auf die aktuelle Gesetzeslage. Solange keine Novelle im Betäubungsmittelgesetz erlassen werden, dürfen verschiedene Cannabinoide auch trotz psychoaktiver Wirkung ohne Bedenken konsumiert werden.

Ein milliardenschwerer Markt gewinnt an Bedeutung
Mit der Legalisierung von psychoaktiven Cannabinoiden wie THC wird in Deutschland ein milliardenschwerer Markt Einzug halten. Das wirtschaftliche Potenzial hat sich bereits in Kanada und einigen Bundesstaaten der USA bewährt. Die Nachfrage ist ungebrochen hoch und bringt natürlich auch entsprechende Steuereinnahmen mit sich. Hanf boomt aber nicht nur als Genussmittel und Alternative zu Nikotin oder Tabak. Auch als Wellnesskonzept hat sich die vielfältige Pflanze mit ihren vielen Cannabinoiden schon bewährt. Dabei werden Hanföle in die Haut einmassiert oder zur Aromatherapie genutzt. Schon seit längerer Zeit ist Hanf auch Bestandteil in Naturkosmetik. Es fördert die natürliche Barrierefunktion der Haut und bindet Feuchtigkeit. Zudem ist Hanf entzündungshemmend und kann Pickeln den Kampf ansagen.

Warum pflanzliche Wohlfühlprodukte boomen
Doch nicht nur der Hype um die Hanfpflanze ist in Deutschland längst angekommen. Auch andere pflanzliche Wohlfühlprodukte unterliegen einer hohen Nachfrage. Lavendelöl für besseren Schlaf, Sandelholz gegen Stress und Pfefferminz bei Kopfschmerzen kommen immer häufiger als alternative Therapieform infrage. Viele Menschen suchen nach Alternativen zu Tabletten und assoziieren die pflanzlichen Wohlfühlprodukte automatisch mit einem gesunden Lebensstil. So soll der stressige Alltag durch Lifestyle-Produkte in Schach gehalten werden. Dass diese Lösung nur bedingt funktioniert, ist jedoch auf den ersten Blick klar. Denn pflanzliche Wohlfühlprodukte können zwar eine Wirkung zeigen oder unterstützend zur klassischen Therapie zum Einsatz kommen. Um Beschwerden langfristig bekämpfen zu können, müssen Sie sich aber stets der Ursache widmen. Ein hektischer Lebensstil ist trotz Lavendelöl auf dem Kissen schlecht für die Gesundheit. Dabei kann die Natur aber auch wieder ein Ausweg aus stressigen Lebenslagen sein. Regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft helfen, den Kopf freizubekommen.

Gute Laune durch die Kraft der Pflanzen
Pflanzen zur Stimmungsaufhellung helfen nicht nur beim Winterblues, sondern auch traurigen Sommertagen. Vom heimischen Johanniskraut bis hin zur exotischen Ashwaganda-Pflanze gibt es zahlreiche pflanzliche Wohlfühlprodukte, die ihrem Namen mehr als gerecht werden. Die Inhaltsstoffe verschiedener Pflanzen können sich positiv auf die Psyche auswirken und sogar bei leichten depressiven Verstimmungen helfen. Die Einnahme sollte aber stets mit einem Arzt abgesprochen werden. Vor allem Johanniskraut zeigt mit einigen Medikamenten eine ungewollte Wechselwirkung. Auch die Hanfpflanze soll sich positiv auf die Psyche auswirken können. Die Inhaltsstoffe der Cannabinoide können dabei beruhigend und ausgleichend wirken. (prm)


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