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Pressemitteilung vom 29.02.2024    

Projekt "Starke Nachbarn" in Neuwied: Qualifizierungskurs lehrt friedliche Konfliktbewältigung

Um soziale Teilhabe zu ermöglichen, Diskriminierung zu bekämpfen und interkulturelle Barrieren abzubauen, hat der Internationale Christliche Friedensdienst EIRENE in Kooperation mit der Diakonie und der Stadt Neuwied schon 2017 das Projekt "Starke Nachbarn" ins Leben gerufen.

Setzen sich für ein harmonisches Miteinander in der Neuwieder Stadtgesellschaft ein: Die Teilnehmer des EIRENE-Kurses und Bürgermeister Peter Jung. (Foto: Jenny Jung)

Neuwied. Kein Mensch ist wie der andere. Im Alltag erleben wir ständig, dass Meinungen und Einstellungen zu allen möglichen Themen von Mensch zu Mensch erheblich variieren können. Wo Menschen mit unterschiedlichen religiösen und kulturellen Hintergründen aufeinandertreffen, tritt dieses Phänomen oft noch deutlicher zutage. Konflikte sind hier unvermeidbar, aber keineswegs unlösbar. "EIRENE" ist der festen Überzeugung, dass eine plurale Gesellschaft eine große Bereicherung für alle Menschen darstellt, die aktiv an ihr teilhaben. Wie konstruktiv und vor allem friedlich mit Meinungsverschiedenheiten umgegangen werden kann, lernen Teilnehmer im "Qualifizierungskurs in gewaltfreier Konfliktbearbeitung".

Die Ausrichtung des Kurses besteht darin, bei den Teilnehmern ein Problembewusstsein für Konflikte in einer vielfältigen Gesellschaft zu schaffen. Gleichzeitig werden ihnen die nötigen Werkzeuge an die Hand gegeben, um im Konfliktfall schlichtend eingreifen zu können. Das Angebot richtet sich explizit an Menschen mit und ohne Fluchtbiografie, um alle gesellschaftlichen Gruppen zu erreichen. Absolventen sollen hinterher als Multiplikatoren wirken und ihre neugewonnenen Kenntnisse im eigenen Umfeld weitergeben.



Dritter Kursdurchlauf
Erstmalig wurde der aus dem Asyl- und Migrationsfonds der Europäischen Union geförderte Qualifizierungskurs in Neuwied 2019 angeboten. Im mittlerweile dritten Durchlauf sind aktuell 16 neue Multiplikatoren in Ausbildung. Von den erfolgreichen Absolventen sind heute viele ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit aktiv und tragen mit ihrer Arbeit zu einer tolerante und lebendige Stadtgesellschaft bei. Dass diese tollen Erfolge in der Integrationsarbeit nicht von ungefähr kommen, weiß auch Bürgermeister Peter Jung: "Mein besonderer Dank gilt Bilal Almasri und Iyad Asfour, die seit 2017 maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung des Projektes Starke Nachbarn in der Stadt Neuwied haben. Beide sind tolle Beispiele für gelungene Integration in unsere Stadtgesellschaft." (PM)



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