Kontrollierte Schulbusse wiesen so gut wie keine Mängel auf
Gemeinsame Aktion von Polizei und Kreisverwaltung soll an anderen Standorten fortgeführt werden
Neustadt/Wied. In Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Neuwied wurde durch die Polizeiinspektion Straßenhaus am heutigen Montag (12.12.) in der Zeit zwischen sechs und acht Uhr eine Schulbuskontrolle in Neustadt/Wied durchgeführt. Bis auf eine Ausnahme mussten an den Bussen lediglich kleinere technische Mängel beanstandet werden.
So ließ sich bei einem kontrollierten Bus die hintere Einstiegstür aufgrund eines technischen Defekts nicht ordnungsgemäß schließen und war deshalb fest verschlossen. Der Bus sei laut Unternehmen lediglich eingesetzt worden, da gerade kein Ersatzbus verfügbar gewesen sei.
Aus Sicht der Kreisverwaltung gab es an der Art und Weise der Beförderung kaum etwas zu bemängeln. In den Bussen waren die Stehplätze nie zu 100 Prozent ausgelastet. Zwar mussten einige Mängelberichte ausgestellt und Verwarnungen ausgesprochen werden; die Kritikpunkte hielten sich jedoch in Grenzen.
Auch Art und der Zustand der Bereifung – im Herbst und Winter mit besonderem Augenmerk kontrollierte - entsprachen den gesetzlichen Vorschriften. Fehlende Abdeckungen an den Batteriepolen eines Busses wären vor der Kontrolle für wenige Cent zu erwerben gewesen. Nun muss ein Fahrzeughalter mit einem teureren Bußgeld rechnen.
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„Alles in allem eine gut organisierte Aktion“, so der ÖPNV-Dezernent und 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach, der sich für die gute Kooperation mit der Polizeiinspektion Straßenhaus bedankte. „Nach einer im Frühjahr bereits erfolgreich durchgeführten Kontrolle in Dierdorf werden solche Kontrollen auch künftig wieder durchgeführt“, so Hallerbach.
Es sei der Kreisverwaltung Neuwied, die für die Schülerbeförderung zuständig ist, ein wichtiges Anliegen, dass alle Schülerinnen und Schüler sicher ihren Schul- und Wohnort erreichen.
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