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Pressemitteilung vom 01.08.2024    

Vom Betriebswirt zum Pastoralreferenten: Dominik Butenkemper bleibt als Seelsorger in Neuwied

"Ich habe hier meinen Platz gefunden", sagt Dominik Butenkemper nach zwei Jahren in Heimbach-Weis als angehender Pastoralreferent. Der 35-Jährige wird am Samstag, 31. August, durch den Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters im Dom zu seinem Dienst als katholischer Seelsorger beauftragt. Damit schließt der gebürtige Bad Breisiger und studierter Betriebswirt (VWA) seine Ausbildungszeit ab.

Dominik Butenkemper bleibt als Pastoralreferent dem Pastoralen Raum Neuwied treu. (Foto: Sarah Schött)

Neuwied. Große Freude bereitet Butenkemper, der momentan noch mit seiner Familie in Andernacher Stadtteil Eich wohnt, die Arbeit mit den Ehrenamtlichen vor Ort; vor allem im Bereich der Familienpastoral. "Es freut mich, dass es hier so viele aktive Gruppen und Menschen gibt." Diese möchte er weiterhin inspirieren, motivieren und unterstützen, damit sie das kirchliche Leben mit ihren eigenen Ideen mitgestalten und Gemeinschaft lebendig halten. "Es ist wertvoll, wenn Menschen den Mut haben, selbst etwas zu machen", sagt er, "besonders im Hinblick auf die derzeitigen kirchlichen Entwicklungen und immer weniger werdenden hauptamtlich Tätigen."

Auf sein Engagement können sich die Gemeindemitglieder weiterhin verlassen, denn auch nach dem Abschluss seiner Ausbildung wird er in Heimbach-Weis sein Büro haben und für Anliegen im gesamten Pastoralen Raum Neuwied unter anderem mit den Orten Neustadt, Vettelschoß, Rengsdorf, Puderbach, Dierdorf ein offenes Ohr haben.

Der Weg von Bilanzen zu Menschen
Bereits kurz nach dem Abi hatte Butenkemper überlegt, Theologie zu studieren, entschied sich aber erst einmal für ein Duales Studium zum Betriebswirt (VWA) und war unter anderem in der Bonitätsprüfung von Klein- und Großgeschäften tätig. Doch die Fragen, wofür lohnt es sich zu leben und was eigentlich ein "gutes" Leben ist, ließen ihn nicht los.

Nach fünf Jahren kündigte er seinen sicheren Job. "Neben meiner Arbeit habe ich immer ein spirituelles und religiöses Leben geführt", berichtet Butenkemper. Sein Glaube habe ihm Orientierung, Halt und Sinn gegeben und er spürte die Bereitschaft für die Kirche und für die Menschen zu arbeiten. Butenkemper beginnt ein Theologie-Studium an der Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV) (heute Vinzenz Pallotti University).



Nebenbei hatte er sich Gedanken über die Zeit nach seinem Studienabschluss gemacht. In seiner Heimatpfarrei Maria Himmelfahrt in Bad Breisig und an anderen Orten, an denen er sehr engagiert war, legten ihm Menschen nahe, Priester zu werden. Butenkemper beschäftigte sich ernsthaft mit dem Priesterberuf und schaute sich auch unterschiedliche Ordensgemeinschaften an.

Pastoralreferent statt Priester
"Aber innerlich ist da bei mir nicht das angesprungen, was ich als nötig empfunden habe, um mich auf den Weg zum Priesterberuf zu machen", blickt er zurück. Letztendlich entschied er sich kurz vor seinem Studienabschluss für den Beruf des Pastoralreferenten und begann die Ausbildung im Bistum Trier, die der Vater von zwei Kindern (ein und zwei Jahr alt) nun erfolgreich abgeschlossen hat.

Für Hobbies bleibt neben dem Bau eines Hauses in Bad Breisig, zwei kleinen Kindern und seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Kirchenmusiker sowie in der Finanzkommission und im Rat des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr kaum Zeit. "Wobei Unternehmungen mit Freunden und der Familie und das gemeinsame Musikmachen ein Ausgleich zum Arbeitsalltag sind", sagt Butenkemper.

Neben Dominik Butenkemper werden drei weitere Pastoralreferenten und drei Gemeindereferenten am 31. August um 9 Uhr im Hohen Dom zu Trier im Rahmen eines Gottesdienstes beauftragt. (PM)



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