Pressemitteilung vom 14.08.2024
LG Rhein-Wied: Sprinterin Junk kommt mit Bronzemedaille aus Paris zurück
Sprinterin Sophia Junk von der LG Rhein-Wied kommt mit einer Bronzemedaille von den olympischen Spielen in Paris in ihre Koblenzer Heimat zurück. Als Startläuferin hatte sie dazu beigetragen, die deutsche 4x100-Meter-Staffel in den Endlauf am Freitagabend zu bringen, in dem die 25-Jährige dann allerdings nicht auf die Bahn des Stade de France gehen konnte.
Koblenz/Paris. "Leider habe ich nach dem Vorlauf muskuläre Probleme verspürt, die mir einen Start im Finale nicht ermöglichten. Ich hätte es nicht über das Herz gebracht, das Team und unsere Staffelleistung mit meinem Start zu gefährden", schilderte Junk, die am Freitag "totunglücklich und enttäuscht" war. Platz drei, auf den das DLV-Quartett mit Junk-Ersatz Alexandra Burghardt, Lisa Mayer, Gina Lückenkemper und Rebekka Haase in 41,97 Sekunden lief, und die bei der Siegerehrung überreichte Medaille minderten die Enttäuschung. Die US-Staffel siegte in 41,78 Sekunden mit sieben Hundertstelsekunden Vorsprung auf die Britinnen. Eine deutsche Staffel holte zuletzt im Jahr 1988 eine Olympia-Medaille. Mit etwas Abstand war die Enttäuschung über die Stunden vor dem Endlauf schon wieder abgeflaut. Junk: "Die Bronzemedaille hat die Tränen getrocknet." (PM)
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