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Nachricht vom 13.02.2012    

Feuerwehr befreit stundenlang Brücken von Eis

Oberbieber. Die Feuerwehr hat in Oberbieber nicht nur dann viel zu tun, wenn es bei einem Brand richtig heiß wird, sondern auch bei andauernden Minusgraden wie in den letzten Tagen: Je nach Wetterlage bildet der Aubach mitten im Ort an den ihn überquerenden Straßenbrücken so viel Eis, dass die Fundamente sowie verschiedene wichtige Versorgungsleitungen zerstört werden können.

Ab geht's in den Aubach: Bei tiefen Minusgraden mussten die Wehrleute ins Wasser, um die Brücken eisfrei zu halten. Foto: Presseteam Feuerwehr Neuwied

Zu Beginn der vergangenen Woche - ab dem 6. Februar - war es so weit: "Ab einer bestimmten Temperatur bildet sich erschreckend schnell das gefährliche Eis unter den Brücken", erklärt Neuwieds Wehrleiter Wilfried Hausmann, "da greifen dann selbst vorbeugende Maßnahmen nicht mehr."

Nur die Feuerwehr kann dann mit ihrem Material helfen: Die Aktiven stellen sich mit Watthosen ins eiskalte Wasser und entfernen das Eis unter der Brücke mit dem Feuerlöschschlauch – "nur so wird die nötige Wassermenge mit dem nötigen Druck schnell genug bereitgestellt, um größere Schäden an Brücken und Leitungen zu verhindern", so Hausmann. Im Einsatz waren die Wehrleute zuletzt noch am vergangenen Wochenende.



Besonders gefreut haben sich die ehrenamtlichen Feuerwehrleute über die große Unterstützung von Dritten: "Die Ortsvorsteherin Ingrid Ely-Herbst hat Räume zum Aufwärmen zugänglich gemacht, ebenso die Filiale der Sparkasse in der Ortsmitte und die Grundschule. Diese Hilfe wärmt nicht nur körperlich."


Lokales: Neuwied & Umgebung
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