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Pressemitteilung vom 17.11.2024    

Verkehrskontrollen und Drogenfunde: Ereignisreiches Wochenende für Polizei Neuwied

Die Polizeidirektion Neuwied/Rhein hatte an diesem Wochenende (15. bis 17. November) einiges zu tun. Neben Verkehrskontrollen und der Vollstreckung eines Haftbefehls waren auch einige ungewöhnliche Einsätze dabei.

Symbolbild

Neuwied. Am Freitagmorgen (15. November), um 6.40 Uhr, wurde der Polizeiinspektion
Neuwied ein Mann gemeldet, der in einem fremden Auto schlief. Der Mann konnte erst nach deutlicher Ansprache geweckt werden und wehrte sich heftig gegen eine Durchsuchung. Die Beamten fanden bei ihm ein Einhandmesser, Marihuana und Amphetamin. Zudem stellte sich heraus, dass er unberechtigt ein Grundstück betreten und ein Gartenhaus durchsucht hatte. Eine Beamtin wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.

Später am Morgen, um 10.10 Uhr, wurde der PI ein gestürzter Fahrradfahrer gemeldet. Der 51-jährige Neuwieder stand offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und wurde bei dem Sturz leicht verletzt. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Kinder ungesichert im Fahrzeug
Ebenfalls am Freitagmorgen führte die PI Verkehrskontrollen an der Sonnenlandschule in Neuwied durch. Dabei wurden bei allen kontrollierten Fahrzeugen Mängel bei der Sicherung der Kinder festgestellt. Bei der Hälfte waren die Kinder sogar gar nicht gesichert. Die Fahrzeugführer müssen nun mit Bußgeldern rechnen.

Nochmals Amphetamin-Einfluss
Am Samstag (16. November) kontrollierten Beamte gegen 9.50 Uhr einen Pkw und stellten fest, dass der Fahrer unter Amphetamin-Einfluss stand. Sein Führerschein wurde sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.



Metalldiebe wieder entlassen
Am selben Tag wurde um 13 Uhr der Diebstahl eines 70 Kilogramm schweren Kupferkessels gemeldet. Der Geschädigte konnte das Kennzeichen des Transporters ablesen und später zufällig beim Tanken wiedererkennen. Die Polizei konnte das Fahrzeug an einer Tankstelle in Leutesdorf antreffen und Metallschrott unbekannter Herkunft sicherstellen. Die beiden Fahrzeuginsassen wurden erkennungsdienstlich behandelt und anschließend auf Anordnung der Staatsanwaltschaft entlassen.

Unrühmliches Schauspiel vor eigenen Kindern
Zudem vollstreckten Beamte am Samstag einen Haftbefehl bei einem 43-jährigen Mann aus Niederbieber. Es war nicht der erste Haftbefehl gegen ihn. Nachdem der Mann über seinen bevorstehenden Haftantritt informiert wurde, reagierte er auf ungewöhnliche Weise: Er warf den Beamten das Geld vor die Füße.

Doch damit nicht genug - der Mann beleidigte die Beamten wiederholt und versuchte, die gesamte Situation ins Lächerliche zu ziehen. Dieses Verhalten präsentierte er vor den Augen seiner beiden minderjährigen Kinder, die Zeugen des Vorfalls wurden.

Aufgrund seines respektlosen und beleidigenden Verhaltens wurde gegen den 43-Jährigen ein zusätzliches Strafverfahren eingeleitet. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass bald ein weiterer Haftbefehl gegen ihn ausgestellt wird. (PM/Red)


Mehr dazu:   Blaulicht  
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