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Nachricht vom 22.11.2024    

Bundesbauministerin Klara Geywitz kommt mit 4,5 Millionen Euro nach Neuwied

Von Wolfgang Tischler

Am Freitagmorgen, dem 22. November war für die Stadt Neuwied ein ganz besonderer Tag. Die Bundesbauministerin Klara Geywitz hatte sich angesagt und den 4.5 Millionen Euro schweren Förderbescheid für die Deichkrone im Gepäck. Nach einer Besichtigung der Räume der leerstehenden Deichkrone trug sich die Ministerin in das Goldene Buch der Stadt Neuwied ein.

Die Bundesbauministerin hatte 4,5 Millionen Euro Förderung im Gepäck. Fotos: Wolfgang Tischler

Neuwied. Das Bundesbauministerium hat die geplante Revitalisierung der Deichkrone als "Nationales Projekt des Städtebaus" anerkannt. Das bedeutet, dass 4,5 Millionen Euro nach Neuwied fließen und die Deichkrone damit umfassend saniert werden kann. Die Ministerin erklärte bei der Besichtigung, dass in diesem Jahr nur 17 Projekte bundesweit gefördert werden, Neuwied eines davon ist und nur drei Projekte in dieser Größenordnung Geld erhalten. Insgesamt waren über 100 Bewerbungen eingereicht worden. Mit dem Geld wird das denkmalgeschützte Gebäude aus den 30er Jahren generalsaniert und zukünftig als Museum und Zentrum für Klimawandel und Hochwasser genutzt. Der Eigenanteil der Stadt dürfte bei rund einer halben Million Euro liegen.

Museum als Zukunftsprojekt
Das Museum wird wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Auswirkungen des Klimawandels präsentieren und die Neuwieder Deichanlage als einzigartiges Stadtmerkmal inszenieren. Damit schließt die Deichkrone, die seit 2010 leer steht, an die erfolgreiche Neugestaltung der Deichuferpromenade an und stärkt die Verbindung zwischen Innenstadt und Rhein. Die Ministerin fand es wichtig, dass mit dem Museum der Klimawandel insbesondere den jungen Menschen nähergebracht wird.



Oberbürgermeister Jan Einig sagte: „Heute wird der Grundstein für eine Vision der Zukunft gelegt, der über die Grenzen der Stadt hinaus wirken wird. Unsere Bürger schätzen das Projekt und wir können das Wahrzeichen nun erhalten.“ An die Ministerin gewandt, meinte Einig: „Die Förderung für die geplante Revitalisierung ist ein starkes Zeichen für Neuwied, denn die Deichkrone erzählt Geschichte.“

Der Beigeordnete Ralf Seemann lobte den Einsatz des städtischen Immobilienmanagements und meinte: „Die gute Arbeit und die Beharrlichkeit haben sich heute ausgezahlt.“ Die Planungen können nun konkretisiert werden, damit die Arbeiten bald beginnen können. woti



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