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Nachricht vom 05.04.2025    

Schwerer Auffahrunfall auf der B 8 in Mendt: Drei Fahrzeuge wurden ineinander geschoben

Von Klaus Köhnen

Am Freitag (4. April), gegen 17.45 Uhr, wurden die Löscheinheiten Uckerath und Blankenberg durch die Kreisleitstelle Rhein-Sieg zu einem schweren Unfall alarmiert. Die erste Meldung besagte, dass mindestens eine Person eingeklemmt sei.

Der PKW wurde auf das vordere Fahrzeug geschoben (Bilder: kkö)

Buchholz/Mendt. An dem Unfall waren insgesamt drei Fahrzeuge beteiligt. Wie die Polizei vor Ort mitteilte, handelte es sich um einen "klassischen" Auffahrunfall. Die drei Fahrzeuge befuhren hintereinander die Altenkirchener Straße (B8) aus Hennef-Uckerath kommend in Richtung Altenkirchen.

Kurz vor der Einmündung in das Gewerbegebiet musste ein 82-jähriger Pkw-Fahrer aus Bonn sein Fahrzeug verkehrsbedingt anhalten. Der unmittelbar dahinter fahrende 31-jährige Pkw-Fahrer aus Eitorf bremste ebenfalls. Ein 58-jähriger Pkw-Fahrer aus Buchholz übersah dies und schob die beiden Fahrzeuge ineinander.

Drei Personen erlitten Verletzungen
Dabei wurden der 82-jährige Pkw-Fahrer und seine 73-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Sie wurden durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gefahren.

Die Beifahrerin des 31-jährigen Pkw-Fahrers aus Düsseldorf wurde ebenfalls leicht verletzt, begab sich aber selbstständig in ärztliche Behandlung. Alle anderen Unfallbeteiligten, darunter ein Kind, kamen ohne Verletzungen davon.



Zum Glück wurde niemand eingeklemmt
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte zeigte sich, dass zum Glück auch keine Person in einem der beteiligten Fahrzeuge eingeklemmt war. Aufgrund dieser Erkenntnisse konnte die Löscheinheit Blankenberg den Einsatz auf der Anfahrt abbrechen und in das Gerätehaus zurückkehren. Die Feuerwehrleute aus Uckerath stellten den Brandschutz sicher und kontrollierten, ob Betriebsstoffe austraten.

Großeinsatz und Vollsperrung
Die Feuerwehr Uckerath war mit rund 30 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen an der Einsatzstelle. Neben der Freiwilligen Feuerwehr war der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen vor Ort. Die Polizei war mit zwei Streifenwagen an der Einsatzstelle.

Während der Unfallaufnahme musste die Unfallstelle zeitweise voll gesperrt werden. Die Polizei leitete den Verkehr in beiden Richtungen ab. Ein Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Die anderen Fahrzeuge bleiben fahrbereit.

Die Höhe des Sachschadens schätzt die Polizei auf rund 13.000 Euro. (kkö)


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