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Nachricht vom 19.04.2012    

Kreis Neuwied hat jetzt seinen eigenen Ginkgobaum

Pflanzaktion zum Tag des Baumes in Erpel – Chinesisches Gewächs hat schon Saurier und Eiszeiten überstanden

Erpel. Der internationale Tag des Baumes am 25. April ist dem Landkreis Neuwied eine Aktion wert: Auf Initiative der unteren Naturschutzbehörde bei der Kreisverwaltung Neuwied pflanzte der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach gemeinsam mit der Erpeler Ortsbürgermeisterin Cilly Adenauer und Verbandsgemeindebürgermeister Carsten Fehr einen Ginkgobaum auf dem Gelände am Bürgersaal und Kindergarten.

Achim Hallerbach (4.v.r.) pflanzte mit Cilly Adenauer (3.v.r.) und Verbandsgemeindebürgermeister Carsten Fehr (2.v.r.) einen Ginkgobaum auf dem Gelände an Bürgersaal und Kindergarten in Erpel. Mit dabei Tobias Simon und Felix Weber (3., 4. v. l.), Bernd Walbrück (links) sowie Hans-Peter Job und Reiner Schulz.

Anlass für die Erpeler ist das 275-jährige Jubiläum des Junggesellenvereins Erpel im Juni. Die beiden Vertreter des Jungesellenvereins, Tobias Simon und Felix Weber beteiligten sich tatkräftig an der Pflanzaktion.

Für Bernd Walbrück vom Bauhof der Verbandsgemeinde Unkel gab es noch einen weiteren Grund, den Baum an dieser Stelle zu pflanzen: Vor 125 Jahren wurde am Marktplatz - der ja früher zentraler Treffpunkt in der Gemeinde war - eine Platane gepflanzt. So lag es nahe, den aktuellen Baum wieder an einem wichtigen Treffpunkt der Gemeinde, dem Bürgerhaus, zu pflanzen.

Der Ginkgo ist ursprünglich heimisch in China und wird dort als Tempelbaum verehrt. Wegen seiner unverwechselbaren Blattform wird er oft auch als Fächerblattbaum bezeichnet. Es gibt ihn schon seit 250 Millionen Jahren; er hat Saurier und Eiszeiten überstanden und kann 1.000 Jahre alt werden. Dabei ist er sehr unempfindlich gegenüber Luftschadstoffen und Pilzen.

Zur Jahrtausendwende wurde der Ginkgo vom Kuratorium Baum des Jahres zum Baum des Jahrtausends und zum Mahnmal für Frieden und Umweltschutz erklärt.



Alle Beteiligten der Pflanzaktion in Erpel hoben den besonderen Wert eines jeden einzelnen Baumes vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Klimawandels hervor.
Der Tag des Baumes wurde 1951 von den Vereinten Nationen beschlossen. Der deutsche "Tag des Baumes" wurde erstmals am 25. April 1952 begangen. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn.

Der Tag des Baumes wird jedes Jahr im April mit Feierstunden begangen und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten.

Bei der Pflanzung dabei waren Hans-Peter Job und Reiner Schulz von der Unteren Naturschutzbehörde. Der diesjährige 60. Tag des Baumes hat für Reiner Schulz, der sich jahrelang um die als Naturdenkmal ausgewiesenen alten Bäume im Kreis gekümmert hat, eine besondere Bedeutung. Er feiert am 25. April ebenso seinen 60. Geburtstag.


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