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Nachricht vom 18.06.2012    

Rauchmelder retten Leben

Auch Kitas sollten damit ausgestattet sein – Unfallkasse empfiehlt vernetzte Meldesysteme

Straßenhaus. "Rauchmelder retten Leben. Brandschutz und Brandprävention müssen bei der Gebäudesicherheit, gerade in öffentlichen Einrichtungen, mit an oberster Stelle stehen. Rauchmelder haben sich als vorbeugender Brandschutz bewährt, fasst der 1. Kreisbeigeordnete und Kinder- und Jugenddezernent Achim Hallerbach anlässlich eines Besuches in der Kindertagesstätte Straßenhaus zusammen.

Gemeinsam mit Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Böcking, Ortsbürgermeisterin Birgit Haas, Verbandsgemeindebürgermeister Rainer Dillenberger und Kitaleiterin Angela Wessel (v.l.n.r.) konnte man sich ein Bild von der vorbildlichen Ausstattung der Einrichtung mit Rauchwarnmeldern machen. In Straßenhaus - wie künftig auch in allen Kitas in der Verbandsgemeinde Rengsdorf - sind dies so genannte vernetzte Melder.

Gemeinsam mit Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) Werner Böcking, Kitaleiterin Angela Wessel, Ortsbürgermeisterin Birgit Haas und Verbandsgemeindebürgermeister Rainer Dillenberger konnte man sich ein Bild von der vorbildlichen Ausstattung der Einrichtung mit Rauchwarnmeldern machen. In Straßenhaus - wie künftig auch in allen Kitas in der Verbandsgemeinde Rengsdorf - sind dies so genannte vernetzte Melder. Dies bedeutet, dass im Brand- oder Rauchfalle alle angeschlossenen Melder im Gebäude Alarm schlagen.

Anlass war die derzeit diskutierte Frage ob Kitas mit derartig vernetzten Rauchwarnmeldern ausgestattet sein müssten. Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz spricht hierzu die klare Empfehlung aus, dass Kindertagesstätten mit möglichst vernetzten Meldern auszustatten seien. Unter bestimmten Voraussetzungen könnten sogar Brandmeldeanlagen (bei denen der Alarm direkt zur Feuerwehr durch geleitet wird) erforderlich sein.

KFI Böcking kann dem nur beipflichten und hat inzwischen alle Verbandsgemeindeverwaltungen im Kreis Neuwied auf die Thematik hingewiesen: "In der derzeit diskutierten Nachrüstpflicht für bestehende Gebäude sind zwar Kitas nicht explizit erwähnt; es handelt sich jedoch um Gebäude besonderer Art und Nutzung, an die laut Landesbauordnung auch besondere Anforderungen gestellt werden können." Dies werde auch bei einer entsprechenden Gefahrenverhütungsschau vor Ort immer wieder thematisiert.



Hallerbach ergänzt: "Wir wissen, dass die Träger der Kindertagestätten das Thema sehr ernst nehmen und können bestätigen und die meisten Einrichtungen bereits entsprechend ausgestattet sind" Abschließend ergänzte er, dass sich die Investition beispielsweise in Asbach gelohnt habe. Dort sei es bei Brand im Dezember 2011 durch ein professionelles Rauchmeldesystem möglich gewesen, schnellstens zu evakuieren, so dass keine Personen zu Schaden gekommen seien.



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