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Nachricht vom 23.07.2013    

Der Junikäfer ist auf Reisen

Das Forstrevier Anhausen informiert über die nächtliche Invasion von großen Käfern, die in der vergangenen Zeit zunehmend beobachtet wurden. Vom Junikäfer geht keine Gefahr aus.

Der Junikäfer ist einfarbig braun und etwas kleiner und behaarter als der Maikäfer. Foto: Frank Krause

Anhausen. In den vergangenen Tagen gab es mehrere Anfragen besorgter Mitbürger, die folgendes Phänomen beobachtet hatten: In der Abenddämmerung stiegen aus dem Boden oder Rasen große Flugtiere auf, schwirrten umher und flogen schließlich den First oder die Dachrinne ihres Hauses an. Sie fragten sich, was das für Tiere seien, ob davon eine Gefahr ausgehe und ob der Flugverkehr in den nächsten Tagen noch zunehmen werde.

Revierförster Frank Krause konnte darauf eine Antwort geben. Es handele sich um Junikäfer, die in diesem Jahr aufgrund der endlich einmal über einen längeren Zeitraum stabilen, warmen Witterung zeitgleich aus dem Boden schlüpfen. Die Jungkäfer müssen nun, wie ihre etwas größeren Verwandten, die Maikäfer, einen Reifefraß in den Kronen von Laubbäumen durchführen. Dazu kommen sie immer in der Dämmerung aus dem Boden gekrabbelt und fliegen auf die nächste hohe Silhouette zu, die ihnen signalisiert: dort ist ein Waldrand mit Baumkronen.



Eine Gefahr geht von den Käfern nicht aus. Vermutlich wird die Flugbewegung in den nächsten Tagen wieder nachlassen.




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