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Nachricht vom 20.08.2013    

Betrunkener lernte nicht aus erstem Fehler

Am Sonntag gegen 4.45 Uhr am Morgen wurde der Polizeiinspektion Neuwied ein PKW Seat gemeldet, der in Schlangenlinien fahre und schon mehrfach gegen Bordsteine gestoßen sei. Das Fahrzeug konnte in der Erich-Kästner-Straße durch sofort entsandte Polizeistreifen gestellt werden.

Der 56-jährige Fahrer war erkennbar betrunken. Fahrzeugschein und Führerschein hatte er nicht dabei, einen Alkotest verweigerte er. Also wurde er zur Personalienfeststellung und zur Entnahme einer Blutprobe mit zur Dienststelle genommen. Gegen die Blutentnahme wehrte sich der Mann vehement.

Noch bevor die Ehefrau zur Abholung verständigt war, urinierte der Mann in den Flur der Polizeidienststelle. Einem Beamten, der ihn aufforderte dies zu unterlassen, boxte der Mann in den Bauch. Nachdem die Ehefrau, die bei ihrem Eintreffen von ihrem Mann lautstark beschimpft wurde, den Flur notdürftig gereinigt hatte, verließen schließlich beide die Dienststelle.

Am gleichen Tag gegen 17 Uhr wurde der oben beschriebene PKW erneut gemeldet, weil er auf der Rheinbrücke in Schlangenlinien fuhr. Noch bevor Polizeikräfte vor Ort waren, verursachte das Fahrzeug einen Auffahrunfall. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, verließ der Fahrer mit seinem PKW den Unfallort, jedoch nicht ohne den Fahrer des Fahrzeuges, auf das er aufgefahren war, verbal zu bedrohen.



Der Seat konnte im Sandkauler Weg angetroffen werden. Der Fahrer - es war derselbe wie am Morgen - versuchte zu Fuß zu flüchten, konnte aber durch die Polizeibeamten gestellt werden. Bei der nun fälligen Blutprobe leistet der Mann abermals Widerstand.

Insgesamt kamen für den 56-jährigen im Verlauf des Tages sechs Strafanzeigen zusammen. An diesen Tag und seine Folgen wird er sich sehr wahrscheinlich noch lange erinnern...



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