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Nachricht vom 10.09.2013    

Glücksmomente - Spielvergnügen im Wandel der Zeit

Das Roentgen-Museum, das Deutsche Flippermuseum und das
Deutsche Automatenmuseum stellen gemeinsam aus - vom 8. September bis 24. November im Roentgen-Museum Neuwied. Gezeigt werden Spielgeräte und –automaten aus mehreren Jahrhunderten. Eine gute Gelegenheit auch für gesellschaftskritische Betrachtungen.

Bernd Willscheid vom Roentgen-Museum (links) und Axel Hillenbrand vom Flippermuseum (rechts) entwickelten das Konzept einer gemeinsamen Präsentation von Spielgeräten und -automaten. Eröffnet wurde die Ausstellung von Landrat Rainer Kaul (2.v.r.) und Sascha Wömpener (Sammlung Gauselmann) im Festsaal des Roentgen-Museums Neuwied.

Nicht gegeneinander, sondern miteinander spielen die Direktoren des Neuwieder Roentgen-Museums, Bernd Willscheid, und des Flippermuseums, Axel Hillenbrand, und entwickelten das Konzept einer gemeinsamen Präsentation von Spielgeräten und -automaten. Herausgekommen ist eine bemerkenswerte Darstellung von Objekten aus verschiedenen Jahrhunderten.

Das Roentgen-Museum und das Deutsche Flippermuseum in Neuwied zeigen gemeinsam mit der Sammlung Gauselmann - Deutsches Automatenmuseum, Espelkamp, vom 8. September bis 24. November 2013 die Ausstellung "Glücksmomente 2013 - Spielvergnügen im Wandel der Zeit". Eröffnet wurde die Ausstellung von Landrat Rainer Kaul und Sascha Wömpener (Sammlung Gauselmann) im Festsaal des Roentgen-Museums Neuwied.

Das Roentgen-Museum zeigt in seinen Räumlichkeiten Spielbretter und Spieltische des 16. bis 19. Jahrhunderts, hierunter auch einen kostbaren Spieltisch von Abraham und David Roentgen aus der Zeit um 1770, sowie zahlreiche historische Münzautomaten der Sammlung Gauselmann - Deutsches Automatenmuseum, beginnend vom ausgehenden 19. bis ins 20. Jahrhundert hinein.

Das Deutsche Flippermuseum kann mit der größten Sammlung von Flipperautomaten, weit über 150 Geschicklichkeitsspielgeräte aus dem frühen 20. Jahrhundert bis in unsere Zeit, aufwarten. Darüber hinaus hat der Besucher im Deutschen Flippermuseum zusätzlich die Möglichkeit, sein Können an mehreren Flippern selbst auszuprobieren.

"Häufig wird beim Spiel die eigene Vergangenheit wieder lebendig, weil sich die Besucher darin erinnern, wie sie in ihrer Jugend an den Automaten gespielt haben", erzählt Axel Hillenbrand vom Flippermuseum. "Ziel der Ausstellung ist es unter anderem, die zahlreichen Spieltische, Münzautomaten und Flipper in einem historischen, gesellschaftlichen sowie technischen Kontext zu präsentieren, um so die Verankerung und Verwurzelung der Spielgeräte als gesellschaftliches Phänomen erlebbar zu machen", berichtet Bernd Willscheid vom Roentgen-Museum.

Seit mehreren Jahrhunderten zählen in den unterschiedlichsten Bevölkerungsschichten Geschicklichkeits- und Glücksspiele zur beliebten Freizeitunterhaltung. War es in früherer Zeit der höfische Adel, der an kostbar gestalteten und mit technischen Raffinessen versehenen Spieltischen mit Karten- oder Würfelspiel seine Gesellschaften unterhielt, so veränderte sich dies im Laufe des 19. Jahrhunderts mit der Einführung mechanischer Münzautomaten, bis hin zu den Flippern der letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Geschicklichkeitsspiele waren nun für jedermann möglich.



Bis in unsere Zeit überwiegend mit Holz gefertigt, aber in unterschiedlichen Formen und Gestaltungen bestehend, spiegeln die Spieltische, Münzautomaten und Flipper die jeweilige Epoche ihrer Herstellungszeit wider. Sie zählen ein Stück weit zur Möbel- und Wohnkultur und geben gleichzeitig einen Einblick in die Kulturgeschichte der letzten Jahrhunderte.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Beiträgen mehrerer Autoren und zahlreichen Abbildungen. Finanzielle Unterstützung gewähren das Kultusministerium des Landes Rheinland-Pfalz, die Gemeindliche Siedlungsgesellschaft Neuwied mbH, die Lotto Rheinland-Pfalz Stiftung sowie die Sparkasse Neuwied.

Die Leihgaben werden von der Sammlung Gauselmann - Deutsches Automatenmuseum, Espelkamp, der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen, Bad Homburg vor der Höhe, dem Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseum Mainz und einer Reihe von privaten Leihgebern, die nicht genannt sein möchten, zur Verfügung gestellt.

Ein Begleitprogramm mit Führungen und Vorträgen wird erstellt.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Roentgen-Museum: Di. bis Do. 11-17 Uhr
Roentgen-Museum und Flippermuseum: Fr. bis So. 14-18 Uhr

Information:
Roentgen - Museum Neuwied
Raiffeisenplatz 1a / 56564 Neuwied
Tel.:02361 803-379
www.roentgen-museum-neuwied.de
Deutsches Flippermuseum "Extraball" e.V.
Hermannstr. 9, 56564 Neuwied
Tel./Fax: 02631/358183.
www.flippermuseum.eu



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