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Nachricht vom 06.02.2014    

Der „kleine Prinz“ zu Gast in der StadtGalerie

In Neuwied sind jetzt Exupérys Original-Lithografien zu sehen. „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Fast jeder kennt diesen Ausspruch. Ein Zitat aus einem Kinderbuch, das wie wohl kein zweites auch bei den Erwachsenen weltweit beliebt ist.

Aus einer Bruchlandung wird eine philosophische Betrachtung über die Welt und das Leben. Das Motiv von Succsession Antoine de Saint Exupéry wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Pressebüro der Stadt Neuwied.

Antoine de Saint-Exupérys Büchlein „Der kleine Prinz“ berührt ein breites und unterschiedliches Publikum aller Altersstufen und Länder. Und das hat sicherlich nicht nur mit der Botschaft des Buches, sondern auch mit seinen Illustrationen zu tun.

Eben diese Illustrationen zeigt die StadtGalerie Neuwied in der ehemaligen Mennonitenkirche vom 7. Februar bis 30. März als farbige Lithografien. Dazu gibt es ein Programm für Junge und jung Gebliebene rund um den „Kleinen Prinzen“.

Der Autor Antoine Marie Jean-Baptiste Roger Vicomte de Saint-Exupéry wurde am 29. Juni 1900 in Lyon geboren. Zwei Leidenschaften prägten sein Leben: das Fliegen und das Schreiben. Das 94-seitige Büchlein „Der kleine Prinz“ entsprang einer Begegnung Saint-Exupérys mit seinem Verleger Eugene Reynal im Cafe Arnold, New York, im Frühjahr 1942.

Saint Exupéry, auf der Flucht vor den Besatzern seiner französischen Heimat und zugleich in einer tiefen Schaffenskrise, kritzelt gedankenverloren auf die Papiertischdecke das Bild eines kleinen Jungen. Auf Reynals Anregung hin entsteht daraus ein Märchen für Kinder. Die Geschichte des kleinen Prinzen wurde bis heute in rund 180 Sprachen übersetzt und zählt zu den meistübersetzten Werken der Weltliteratur.

„Der kleine Prinz“ ist die Geschichte eines Piloten, dem nach einer Bruchlandung in der Wüste ein goldhaariger kleiner Prinz begegnet. Er stammt von einem kleinen Stern und befragt den Piloten zum Leben auf der Erde. In der Erzählung Le Petit Prince mischen sich autobiographische und märchenhafte Elemente. Obwohl der Autor die Erzählung für Kinder geschrieben hatte, wurde sie mit ihrer philosophischen Betrachtung und den allgemeingültigen Aussagen über die Welt vor allem von Erwachsenen geschätzt.



Die Botschaft des „kleinen Prinzen“ will die StadtGalerie Neuwied mit ihrer Ausstellung vermitteln. Gezeigt werden 20 Original-Lithografien. Der lithografische Druck erfolgte in Paris unter Kontrolle von Sussession Antoine de Saint-Exupéry in Zusammenarbeit mit der Editions Michel des Seguins auf den Pressen von Arts Lithographiques für die Bibliothéque des introuvables. Eine gemütliche Leseecke lädt die kleinen und großen Besucher zum Verweilen ein und zeigt das Spektrum des Autors Antoine Marie Jean-Baptiste Roger Vicomte de Saint-Exupéry.

Der kleine Prinz - Le Petit Prince, Lithografien aus der Sammlung Michael-Andreas Wahle, ist vom 7. Februar bis 30. März zu Gast in der StadtGalerie Neuwied in der ehemaligen Mennonitenkirche aus dem Jahr 1768, Schlossstraße 2.

Rahmenprogramm
Vernissage am Freitag, 7. Februar, 19 Uhr: Giesela Götz mit dem Vortrag „Man sieht nur mit dem Herzen gut“. Das Theater Am Ehrenbreitstein zeigt eine Szene aus dem aktuellen Theaterstück „Der Kleine Prinz“.
GALERIE & MEHR am Donnerstag, 20. Februar, 19 Uhr: Szenische Lesung mit dem Schauspieler Boris Weber, Eintritt: 7,50 Euro
Theater am Samstag, 15. März, 17 Uhr: „Der Kleine Prinz“ in der StadtGalerie - Eine Theatervorstellung für Groß und Klein mit dem Theater Am Ehrenbreitstein, Koblenz, Eintritt: 10,00 Euro.
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di 14 bis 17 Uhr, Mi 12 bis 17 Uhr, Do, Fr, Sa 14 bis 17 Uhr, So, Feiertage 11 bis 17 Uhr, Gruppen nach Vereinbarung
Am Samstag, 15. März, ist die StadtGalerie nur für die Theatervorstellung geöffnet, und zwar ab 16.30 Uhr.
Info und Anmeldung: Tel.: 02631-20687, Mail: info@galerie-neuwied.de



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