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Nachricht vom 04.03.2014    

Taifun-Hilfe mit Topmodel

Junge Westerwälder unterstützen Katastrophen-Opfer auf den Philippinen. Eine Schule konnte wiederaufgebaut werden dank der Mithilfe der Topmodel-Kandidatin Anna Maria Damm. Vor Ort in der Stadt Tacloban arbeitet Charity-Event-Mitglied Esther Wittstock aus Kleinmaischeid.

Foto: Privat

Hachenburg. Gerade einmal ein Jahr war vergangen seit dem letzten, verheerenden Wirbelsturm, als der Taifun „Haiyan“ im November 2013 über den Philippinen wütete. Millionen Menschen verloren ihr Zuhause. Die jungen Westerwälder vom Verein Charity-Event halfen, eine Schule wiederaufzubauen - unterstützt von Topmodel Anna Maria Damm.

„Wir hatten schon nach dem ersten Taifun 2012 mit den Erlösen aus einem Fußballturnier Hilfe geleistet“, erklärt Charity-Event-Vorstand Dennis Sturm. „Als wir von ‚Haiyan‘ erfuhren, war uns klar, dass wir wieder gefragt sind.“ Bei Vorträgen in ganz Deutschland rührten die engagierten Studenten die Werbetrommel für ihr Spendenprojekt, gemeinsam mit der Organisation „Trost Spenden – Help 4 the Philippines“. Dieser Zusammenschluss wurde von der Germany’s Next Topmodel-Kandidatin Anna Maria Damm ins Leben gerufen, die ihre Kindheit auf den Philippinen verbracht hat.

„Viele Privatleute spendeten für unser Vorhaben. Deshalb konnten wir schnell und unbürokratisch einen beeindruckenden Betrag für die Taifun-Opfer überweisen“, berichtet Dennis Sturm. Vor Ort in der Stadt Tacloban arbeitet Charity-Event-Mitglied Esther Wittstock aus Kleinmaischeid. „Wir wissen, was die Menschen benötigen und stellen so sicher, dass Hilfe auch wirklich dort ankommt, wo die Not am größten ist“, erklärt sie. „Wichtig ist, dass besonders Kinder schnell wieder in ihr gewohntes Leben zurückfinden können. Außerdem muss nach einer solchen Katastrophe natürlich sichergestellt werden, dass die Menschen mit Nahrungsmitteln, sauberem Wasser und Medikamenten versorgt werden.“



Bei Charity-Event haben sich 70 junge Westerwälder zusammengeschlossen, die in verschiedenen Orten in der ganzen Welt studieren und arbeiten. Mit den Erlösen aus Sportwettbewerben und Kulturevents in der Region unterstützen sie Bedürftige im In- und Ausland. „Bei dem Projekt auf den Philippinen haben wir zum ersten Mal erfolgreich ausprobiert, ob wir Unterstützung auch durch private Spenden leisten können“, sagt der Charity-Event-Geschäftsführer Jan-Niclas Bizot. „Außerdem sind wir dadurch in ganz Deutschland bekannter geworden.“

Spender und Interessierte können sich auf der Webseite www.charity-event.info und der Facebook-Seite „Charity-Event e.V.“ über den Wiederaufbau auf den Philippinen und die Arbeit des Vereins informieren.



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