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Nachricht vom 04.05.2014    

Europa in Heimbach-Weis zu Gast

Der Europaabgeordneter Dr. Werner Langen begeisterte die Gäste für die europäische Gemeinschaft. Das Bürgerforum der CDU Heimbach-Weis hatte den Unionspolitiker Langen eingeladen.

Dr. Werner Langen (3.v.l.) zusammen mit den Vertretern des CDU Ortsverbands Heimbach-Weis: (v.l.n.r.) Markus Blank, Ruth Köfer, Frank Nink, Pascal Badziong, Michael Schmitz, Reiner Kilgen, Thorsten Fischer und Michael Kahn. Fotos: Privat

Heimbach-Weis. „Europa ist kompliziert und es gibt viel Informationsbedarf“, stellte Dr. Werner Langen, MdEP, beim zurückliegenden Bürgerforum der CDU Heimbach-Weis fest. Zwei Stunden begeisterte der EU-Experte in Heimbach-Weis die Gäste für die Europäische Union und fand dabei auch kritische Töne. Kurzweilig, informativ und mit einer gesunden Brise Humor hielt Werner Langen ein leidenschaftliches Plädoyer für Europa. Der Ortsverbandsvorsitzende Markus Blank freute sich über den Gast, denn am 25. Mai stehen neben den Kommunalwahlen auch die Europawahlen an: „Bestimmen wir die Richtung Europas für uns Bürger mit und gehen wählen.“

Zwei Stunden entführte Langen von Heimbach-Weis in das Europäische Parlament, erklärte Zusammenhänge und beantwortete Fragen aus dem Publikum. „Die Entwicklungsgeschichte hat in Europa viel Positives gebracht“, erklärte Langen gleich zu Beginn und rief das hohe Gut des Friedens in Erinnerung. Selbstverständlich gäbe es auch Herausforderungen auf europäischer Ebene und mit Blick auf die Wirtschafts- und Bankenkrise sagte Langen: „Die Probleme bei den europäischen Nachbarn sind teilweise gelöst und andere Staaten wie Griechenland werden auch in den nächsten Jahren noch Probleme zu bewältigen haben.“ Entwicklungsbedarf in der Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten sieht Langen auch in den Bereichen der Sicherheits- und Energiepolitik oder auf dem Zinsmarkt.



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Zu der Frage der EU-Erweiterung fand Werner Langen ebenfalls klare Worte: „Wer die demokratischen Regeln nicht einhält, wie es in der Türkei der Fall ist, kann kein Mitglied in der EU werden.“ Wenn Europa bei vielen Bürgerinnen und Bürgern als Bürokratiemonster mit wenigen Entscheidungsbefugnissen angesehen wird, bemängelt Langen den Informationsfluss in der Öffentlichkeit. „Wenn in Brüssel um den Krümmungsgrad der Gurke verhandelt wird, blicken alle Medien auf uns, aber die kontinuierliche Arbeit wird nur selten betrachtet“, erklärte Werner Langen, der auf eine zwanzigjährige Arbeit im Europäischen Parlament zurückblicken kann. „Armutsbekämpfung, Klimawandel, Menschenrechte und die Herausforderungen der Globalisierung sind nur mit einem starken Europa zu meistern.“


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