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Nachricht vom 26.06.2014    

Ausschuss für Umwelt und Abfallwirtschaft zog positive Bilanz

Eine durchaus positive Bilanz der Ausschussarbeit in der abgelaufenen Wahlperiode zog der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach bei der letzten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Abfallwirtschaft in der Abfallentsorgungsanlage Linkenbach. Abfallwirtschaftsausschuss entschied in den letzten Jahren über mehr als 86 Millionen Euro.

Der Abfallwirtschaftsausschuss besichtigt die Baustelle des MBA-Umbaus auf der Abfallentsorgungsanlage in Linkenbach. Foto: Kreisverwaltung

Kreis Neuwied. Der Umbau und die Sanierung der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) sowie der Neubau des Sozial- und Bürogebäudes bildeten im Investitionsbereich die Highlights, über die der Ausschuss in den vergangenen fünf Jahren zu beschließen hatte. Der Abfallwirtschaftsdezernent Achim Hallerbach skizzierte in der Sitzung die wichtigsten Passagen der letzten Jahre, unter anderem die Ergebnisse der europaweiten Ausschreibung der 16 Lose der Entsorgungsdienstleistungen.

"Insgesamt mussten Aufträge mit einem Volumen von über 86 Millionen Euro vergeben werden. Weitere Baumaßnahmen wurden zur Modernisierung der Wertstoffhöfe des Kreises in Linkenbach, Linz und Neuwied durchgeführt", erklärte Hallerbach. Ein Schwerpunkt stellte auch die Vergabe der gesamten Entsorgungsverträge für die Sammlung und Verwertung von Papier, Pappe, Kartonagen, für Bioabfälle, Restabfälle und Sperrmüll dar. Nach gründlichen Vorbereitungen durch die Ausschussmitglieder, die Verwaltung und die juristischen und fachtechnischen Berater konnte ein detailliertes Ausschreibungskonzept ausgearbeitet werden. Hallerbach: "Das Ausschreibungsergebnis brachte dem Landkreis deutliche Ersparnisse, die ab 2013 durch eine durchschnittlich achtprozentige Gebührensenkung an die Bürger weitergegeben werden konnten."

Damit die Absicht der Kreistagsmitglieder, die Gebühren über mindestens sieben Jahre stabil halten zu können, letztendlich umgesetzt werden kann, leitete der Ausschuss weitere Konsolidierungsmaßnahmen ein. "Erst kürzlich wurde eine weitere kommunale Zusammenarbeit zur Verwertung der Bioabfälle in der Anlage des Rhein-Lahn-Kreises in Singhofen beschlossen, die eine langfristige Preisstabilität verspricht", ergänzt der 1. Kreisbeigeordnete.



Nach einer Besichtigung des vor wenigen Wochen fertiggestellten Büro- und Sozialgebäudes informierte Referatsleiter Stefan Kraus die Ausschussmitglieder über den Fortschritt der Umbauarbeiten an der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA). Seit Herbst vergangenen Jahres wird dort der Abschnitt der Intensivrotte neu gebaut. Anfängliche Probleme durch das Insolvenzverfahren des Generalunternehmers konnten zwischenzeitlich überwunden werden, so dass die Bauarbeiten gut voranschreiten und die Inbetriebnahme im September 2014 wohl nur mit einer geringfügigen Verspätung erfolgen kann.

Achim Hallerbach hob hervor, dass die Ausschussarbeit in einer wohltuend sachlichen Atmosphäre stattfand, die auch daran abzulesen ist, dass fast alle Entscheidungen über die Parteigrenzen hinaus einmütig getroffen werden konnten. Sein Dank galt den Ausschussmitgliedern für die gute Zusammenarbeit und verband dies mit dem Wunsch, dass die erfolgreiche Arbeit nach der Kommunalwahl kontinuierlich weitergeführt werden könne.




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