Monrepos: Spurensuche in geschichtsträchtiger Idylle
Monrepos - der Name steht für malerische Natur und faszinierende Ausblicke auf das Rheintal. Er steht aber auch für eine historisch bedeutsame Vergangenheit, in der sich ein Stück Neuwieder Stadtgeschichte widerspiegelt. In jahrelangen Recherchen hat sich Helmut Krämer auf Spurensuche begeben. Das Ergebnis ist ein 160 Seiten starkes Buch.

Neuwied-Segendorf. "Monrepos - Historische Baudenkmäler und Erinnerungsstätten der Fürsten zu Wied" - so ist Helmut Krämers Buch überschrieben. Der idyllische Ort oberhalb des Stadtteils Segendorf diente lange Zeit der Fürstenfamilie als Sommerwohnsitz. Die so entstandenen Bauten, von denen einige längst wieder verschwunden sind, hat Helmut Krämer, Autor mehrerer heimatkundlicher Beiträge und Publikationen, in seinem neuen Buch kenntnisreich dargestellt.
Vom einstigen Weißen Schloss bis zum Palais Waldheim, heute Sitz des Archäologischen Forschungszentrums und Museums für menschliche Verhaltensevolution, schildert der Autor, wie es früher dort aussah, er beschreibt die Veränderungen im Laufe der Zeit und schlägt den Bogen zur Gegenwart. Dabei stellt Helmut Krämer, bekannt auch durch seine beliebten Führungen in Monrepos, Verbindungen her zwischen der baulichen Entwicklung und der Entwicklung der Stadtgründerfamilie aus dem Hause Wied. Womit der Leser immer wieder interessante Einblicke erhält in die Historie des Fürstenhauses und darüber hinaus in die Geschichte der Stadt Neuwied.
Das Buch ist der mittlerweile 12. Band der anlässlich des Jubiläums 350 Jahre Stadt Neuwied 2003 gestarteten Schriftenreihe zur Geschichte und Gegenwart Neuwieds.
Helmut Krämer, Monrepos - Historische Baudenkmäler und Erinnerungsstätten, Neuwied, 1. Auflage, 2014, Herausgeber Stadt Neuwied, Mone-Verlag Neuwied, 160 Seiten, DIN A5, Kt., 9,80 Euro, ISBN: 978-3-9812896-5-7.
Lokales: Neuwied & Umgebung
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