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Nachricht vom 12.07.2015    

Uwe Langnickel - 50 Jahre Kunstschaffen

Seit 50 Jahren ist Uwe Langnickel als Künstler aktiv und schafft Werke der unterschiedlichsten Art. Die Bilder, die aufgrund von Reisen entstanden und seine berühmten Kühe nehmen einen breiten Raum in der Ausstellung im Roentgen-Museum Neuwied ein.

Uwe Langnickel (2. v. l.) präsentiert „seine Kuh“ Bernd Wilscheid, Charlotte Fichtl-Hilgers und Rainer Kaul (von links). Fotos: Wolfgang Tischler

Neuwied. Museumsdirektor Bernd Willscheid konnte sehr viele Gäste zur Vernissage der Ausstellung „50 Jahre Kunstschaffen“ von Uwe Langnickel begrüßen. Nur ein Teil der Besucher fand im Festsaal Platz, die meisten mussten der Einführung im Flur lauschen. Uwe Langnickel stellt einen Querschnitt seines Lebenswerkes im Roentgen-Museum aus. Mit dabei sind auch Werke aus 1958, als noch nicht klar war, dass Uwe Langnickel die künstlerische Laufbahn einschlägt. Gemalt hat er schon immer gerne.

„Uwe, ich glaube, hier das Museum ist so etwas wie dein Wohnzimmer“, meinte Landrat Rainer Kaul bei seiner Einführungsrede. Er zitierte auch einen bereits verstorbenen Kollegen von Landnickel. Dr. Dieter Kroppach hat konstatiert: „Der Anfang seiner eigentlichen künstlerischen Karriere begann mit der Umsiedlung in den Westerwald 1971.“

Charlotte Fichtl-Hilgers nannte bei ihrer Rede Uwe Langnickel „einen der profiliertesten Künstler unserer Region, denn seine Wahlheimat ist seit Jahrzehnten der Westerwald und das Rheinland“. Sie bezeichnete ihn als „direkt, spontan und lebensbejahend“. Der Künstler liefert keine Interpretationen, er stellt das Gesehene bildnerisch dar. „Er hält die schönen Dinge des Lebens, ja seines Lebens fest und bannt sie auf Leinwand und Papier“ sagte Charlotte Fichtl-Hilgers.

Uwe Langnickel wurde 1945 in Lünen/Westfalen geboren. Er studierte in Dortmund Grafik und Malerei sowie Kunsterziehung und Kunstgeschichte. Später folgte ein weiteres Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, hier unter anderem bei Professor Karl Bobek. Von 1978 bis 2010 unterrichtete Langnickel als Kunsterzieher am Martin-Butzer-Gymnasium in Dierdorf. In seinem Haus in Dierdorf-Elgert führt er seit Jahrzehnten ein Atelier mit Hausgalerie, in der er zahlreiche Ausstellungen veranstaltet. Seine ersten Ausstellungen datieren aus dem Jahre 1975 in Düsseldorf, Ransbach-Baumbach, Köln und Bochum. 1976 war er Mitbegründer der Uhrturmgalerie in Dierdorf. Langnickel ist als einziges Gründungsmitglied dort noch immer aktiv. Seit 2010 ist Langnickel pensioniert. Er gründete zu diesem Zeitpunkt eine Malschule in Elgert.



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„Das Zeichnen war und ist bei vielen Künstlern der Ausgangspunkt des Kunstschaffens. Bei mir ist es der Leitfaden, der auch die Ausstellung 50 Jahre Kunstschaffen durchzieht“, sagte Uwe Langnickel. Die Ausstellung zeigt erste Bilder seines Schaffens. Einen breiten Raum nehmen die Bilder seiner Reisen ein. Sie führten ihn nach Schweden, Griechenland, Salzburg, Venedig, Spanien, Kalifornien, Holland, Mallorca, Salzburg, Rom und viele weitere Orte auf der Welt. Viele Bilder der Ausstellung sind Reisebilder. Fehlen dürfen natürlich nicht die legendären Kühe von Uwe Langnickel. Sie sind teils als großformatige Werke oder als bemalte Sitzgelegenheiten zu bewundern.

Für den musikalischen Rahmen der Vernissage sorgten Professor Elena Camarena aus Mexiko und Maleen Burgard.

Das Roentgen-Museum Neuwied präsentiert in der Ausstellung in einer Retrospektive weit über 100 Kunstwerke in den verschiedensten Techniken. Im Begleitprogramm finden am 21. Juli um 17 Uhr und am 4. August um 18 Uhr öffentliche Führungen mit Uwe Langnickel statt. Am 4. August wird er nach der Führung (gegen 19 Uhr) einen Vortrag über den „Beginn der Malerei in der Frührenaissance in Florenz“ halten. Die Finissage der Ausstellung mit Künstlervortrag ist am Sonntag, 23. August, um 12 Uhr. (woti)


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