Werbung

Nachricht vom 02.11.2015    

Bürgerliste „Ich tu´s“ fordert Kompetenz statt Parteibuch

Transparenz sollte nach Meinung der Bürgerliste „Ich tu´s“ kein Lippenbekenntnis des Wahlkampfes sein. So sollten die OB-Kandidaten den Bürgern vor der Wahl sagen, ob sie öffentliche Ausschreibungen für die Besetzung des Bürgermeisterpostens und weiterer leitenden Führungskräfte in Neuwied unterstützen oder ob sie weiterhin festhalten am parteiabhängigen Postengeschachere.

Neuwied. „Die OB-Kandidaten von SPD und CDU scheinen durch das erfolgreiche Bürgerbegehren zur Verhinderung eines zusätzlichen Beigeordneten nichts gelernt zu haben.“ stellt Dr. Jutta Etscheidt, Stadtratsmitglied der Bürgerliste Ich tu´s fest. „Ihrem Versuch, beiden Parteien einen gut dotierten Platz in der Stadtverwaltung zu besorgen, wurde von der Neuwieder Bevölkerung eine deutliche Absage erteilt. Nichtsdestotrotz geht das Gemauschel um Posten auch im Zusammenhang mit der OB-Wahl munter weiter. CDU und SPD haben jetzt schon besprochen, dass die Verliererpartei der OB-Wahl den Bürgermeister bestimmen darf. Auch der bald frei werdende Geschäftsführerposten der GSG ist bereits im Gespräch.“

Um diesem Parteienfilz ein Ende zu setzen, fordert die Bürgerliste eine öffentliche Ausschreibungspflicht mit Qualifikationsbedingungen für alle Amtsleiter der Stadtverwaltung, die Geschäftsführer von SWN und GSG und natürlich den Bürgermeister als Dezernatsleiter. Die letztendliche Wahl der am besten geeigneten Person erfolgt dann durch die Volksvertreter im Stadtrat. Damit soll gewährleistet werden, dass die kompetentesten und am besten geeigneten Köpfe Neuwied führen und nicht die mit den besten Parteien-Seilschaften.

„Um erfolgreich zu sein, muss eine Stadt heute wie ein Unternehmen geführt werden. Das Einsetzen von alt gedienten Parteisoldaten ist völlig überholt.“ bekräftigt Dr. Etscheidt den Vorstoß der Bürgerliste. „Alle OB-Kandidaten bestätigen, dass Neuwied voran gebracht werden und sich dabei der Konkurrenz der umliegenden Gemeinden stellen muss. Das setzt zwangsläufig fachkompetente Führungskräfte mit passender Ausbildung und entsprechendem Werdegang voraus. Leider hat sich bisher nur OB-Kandidat Paul Peter Baum uneingeschränkt für parteiunabhängige Ausschreibungen ausgesprochen. CDU und SPD wollen so weitermachen wie bisher, die Grünen wollen nur innerhalb der Partei ausschreiben.“ fügt sie hinzu.



Öffentliche Ausschreibungen sind für alle die fairste Lösung. Sie sorgen nicht nur für die besten Kandidaten, sondern auch für Transparenz bei der Stellenvergabe. Dabei können sich selbstverständlich auch jetzige Mitarbeiter der Verwaltung bewerben, natürlich auch auf die bald frei werdende Stelle des Bürgermeisters. „Bei Erfüllung der in der Ausschreibung genannten Einstellungsbedingungen und entsprechender Qualifikation haben sie den Vorteil der besseren Ortskenntnis auf ihrer Seite.“ ergänzt Dr. Etscheidt in Hinblick auf sogenannte hausinterne Lösungen.
Pressemitteilung der Bürgerliste „Ich tu´s“


Lokales: Neuwied & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Politik


Gegendarstellung: Kandidat Rudolph zum Vorwurf der unlauteren Wahlwerbung

Aufgrund der Stellungnahme von Sven Schür zu den Vorwürfen der Parteien SPD, Grüne und CDU hat sich nun ...

Landrat verlieh 26 deutsche Staatsbürgerschaften

Noch vor den Festtagen konnte Landrat Achim Hallerbach im Max-zu-Wied-Saal des Kreishauses 26 Frauen ...

Bürgermeisterwahl in der Verbandsgemeinde Puderbach: Herward Geimer

Im Hinblick auf die Wahl des Verbandsgemeindebürgermeisters in Puderbach stellen sich die Kandidaten ...

Millionenzuschüsse für Kita-Ausbau im Kreis Neuwied

Der Landkreis Neuwied investiert kräftig in die Zukunft seiner Kindertagesstätten. Landrat Achim Hallerbach ...

Wahlsieg um jeden Preis? Kontroverser Schlagabtausch im Puderbacher Wahlkampf

Aufgrund der Stellungnahme von Sven Schür zu den Vorwürfen der Parteien SPD, Grüne und CDU hat sich nun ...

Puderbach: Kritik an Verhalten von Bürgermeisterkandidat

Im Verbandsgemeinderat Puderbach wächst die Sorge: Mitglieder mehrerer Fraktionen äußern sich kritisch ...

Weitere Artikel


Seniorenzentrum St. Elisabeth mehr Pflegeplätze durch Umbau

Der Baulärm wird weniger, die Handwerker verschwinden, dafür sieht man immer häufiger neue Senioren in ...

Raubach: Vertrag über Funkmast am Sportplatz strittig

Am 10. April 2014 hat der damalige Ortsbürgermeister Harald Hachenberg mit der DFMG Deutsche Funkmast ...

Weihnachtskultparty XXL - Oberraden steht am 25. Dezember Kopf

Nur noch wenige Wochen – dann ist es endlich wieder so weit. Das 19 Meter hohe Palastzelt ziert wieder ...

Ausstellung „Johann Martin Niederée - Künstler aus Linz“

Vor 185 Jahren, im November 1830, wurde in Linz am Rhein Johann Martin Niederée geboren, über den sein ...

SG Wienau verschläft erste Halbzeit gegen Ötzingen

Am Sonntag, den 1. November musste die erste Mannschaft der SG Wienau/Marienhausen nach Helferskirchen ...

Random begeisterte im Alten Bahnhof Puderbach

Random war als Quartett in den Alten Bahnhof nach Puderbach angereist. Es war ihr sechstes Konzert, das ...

Werbung