Bims baut Brücken zwischen Ruanda und Neuwied
Neue Möglichkeiten der wirtschaftlichen Zusammenarbeit ausloten: Das war einer der Gründe, die den Botschafter des rheinland-pfälzischen Partnerlandes Ruanda, Igor Cesar, jetzt nach Neuwied führte.

Neuwied. Beigeordneter Michael Mang empfing den Diplomaten im Rathaus, wo er auch mit Vertretern der regionalen Baustoffindustrie, des Mainzer Wirtschaftsministeriums und des Partnerschaftsvereins Karaba-Neuwied zusammentraf. Dass es bei dem Gespräch über wirtschaftliche Kooperationen vor allem um das Thema "Bims" ging, hat einen besonderen Grund: Denn in Ruanda gibt es noch reichhaltige Vorkommen eines vergleichbaren Rohstoffs vulkanischen Ursprungs, bei dessen Nutzung die Erfahrungen der Bimsregion Neuwieder Becken natürlich ausgesprochen hilfreich sein können.
Auch konkrete Kooperationen, etwa durch einen Technologietransfer, sind denkbar. Zum Abschluss des sehr angeregten Austauschs trug sich Botschafter Cesar ins Gästebuch der Stadt Neuwied ein. Anschließend standen Besuche unter anderem der Materialprüfungs- und Versuchsanstalt und des Bimsmuseums auf dem Programm.
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