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Nachricht vom 11.04.2016    

Neuwied fit für die Zukunft machen

Im Rahmen der Zukunftsinitiative Neuwied, hatte die Stadt und das Büro Reschl Stadtentwicklung aus Stuttgart am Freitag und Samstag, 8./9. April, zu einer umfangreichen Bürgerbeteiligung eingeladen. Engagierte Bürger waren in die VHS und am Samstag in das evangelische Gemeindezentrum nach Engers gekommen, um ihre Ideen einzubringen.

Prof. Richard Reschl erläutert die möglichen Szenarien der Bevölkerungsentwicklung. Fotos: Wolfgang Tischler

Neuwied. In der Deichstadt sollen die Weichen der Stadtentwicklung für die nächsten 20 Jahre gestellt werden. Der Freitag startete unter anderem mit der Präsentation der repräsentativen Befragung und der verschiedenen Herausforderungen der Stadtentwicklung in Neuwied. Das Büro Reschl hatte in einer Analysephase mittels einer Befragung nach dem Zufallsprinzip bei ausgesuchten Bürgern eine Grundlage geschaffen. Jetzt war jeder Neuwieder Bürger eingeladen, sich an der Initiative zu beteiligen.

Einen Tag später hatten die Bürger dann im Evangelischen Gemeindezentrum im Stadtteil Engers, die Gelegenheit, sich aktiv in die Gestaltung der Zukunftsinitiative einzubringen und in einer Arbeitsgruppe zentrale Fragen der künftigen Entwicklung der Innenstadt und der Stadtteile aufzugreifen. Zu den Themen gehören „Wohnen und Siedlungsentwicklung“, „Wirtschaft und Arbeit“, „Kultur und Soziales“ und „Mobilität und Ökologie“.

Prof. Richard Reschl zeichnete zunächst ein positives Bild der Stadt, dass er und sein Team aus den bisherigen Erhebungen gewonnen haben. „Die Stadt Neuwied hat Potential. Wir haben eine sehr gute Ausgangslage für Wachstum“, sagte der Professor.

Ursprünglich war angedacht worden am Samstag in verschiedenen Gruppen zu arbeiten. Wie Reiner Geisen vom Stadtbauamt erläuterte hatte man sich entschieden „statt vier kleine Arbeitsgruppen, eine große Gruppe zu bilden, die alle Themenfelder abdeckte“. Irgendwie hängen letztlich die einzelnen Bereiche am Ende doch zusammen. Beim Themenfeld „Wohnen und Siedlungsentwicklung“, gab es viele gute Ansätze, wie die Tafel mit den strategischen Zielsetzungen und Umsetzungsschritten zeigte.



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Viel Arbeit hatte sicher der Kultur- und Heimatverein Engerser Convent e. V. gemacht. In einem fünfseitigen Papier hat er viele Vorschläge eingebracht. Ein Vorschlag war zum Beispiel, dass der 450 Jahre alte Brauch der Heddesdorfer Pfingstreiter weit über die Grenzen Neuwieds bekannt gemacht werden sollte. Hierzu gibt es bereits ein Drehbuch mit fertigen Spielszenen. „Neuwied könnte mit einem solchen Historienspektakel landesweit punkten“, meinen die Engerser.

Wer im Nachgang zu dem Wochenende noch Anregungen hat oder wer an den Terminen nicht dabei war und sich trotzdem noch beteiligen möchte – kein Problem. Denn es ist auch eine Online-Plattform eingerichtet, die bis 24. April zur Verfügung steht.

Wie geht`s danach weiter mit der Zukunftsinitiative?

Das Büro Reschl wird nach der umfassende Bürgerbeteiligung, aber auch die vorherigen Diskussionen mit dem Stadtrat, den Ortsvorstehern und den Vertretern verschiedener gesellschaftlich wichtiger Gruppen auswerten und in Abstimmung mit der Stadt einen Entwurf zur Zukunftsinitiative ausarbeiten. Dieser Entwurf geht dann nochmals in eine Beteiligungsrunde und wird voraussichtlich im letzten Quartal des Jahres auch wieder mit den Bürgern diskutiert. Das letzte Wort hat dann der Stadtrat. Er muss abschließend entscheiden. (woti)


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