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Nachricht vom 14.12.2017    

Melsbacher baut Pyramide mit Neuwied-Motiven

Weihnachtliches Kunsthandwerk ist eine Spezialität des Erzgebirges. Allerdings beherrscht auch so mancher an Rhein und Wied die Technik. Sie ist ein echter Hingucker – und hat ihren momentanen Platz in der Tourist-Information (TI) der Stadt Neuwied auf dem Luisenplatz: die Holzpyramide mit den fein herausgearbeiteten Motiven aus der Deichstadt. Der Stadt zur Verfügung gestellt hat das eindrucksvolle Produkt die Familie Roman aus Melsbach. Friedel und Heidi Roman haben auch die Hütte mit den Märchenpyramiden auf dem Knuspermarkt bestückt.

Detailansicht mit Pegelturm. Fotos: Stadt Neuwied

Neuwied. Die beiden 77-Jährigen haben ein Faible für die Handwerkskunst des Erzgebirges. Und eben die hat sich Friedel Roman zum Vorbild genommen. Die knapp 1,30 Meter hohe Neuwied-Pyramide mit ihren fünf Plattformen hat er vor einigen Jahren im Laufe von rund zwölf Monaten zusammengebaut – in stunden- und tagelanger Handarbeit. Zahlreiche Arbeitsschritte waren dafür notwendig.

Zunächst zeichnete der Melsbacher Motive wie Schloss, Abtei Rommersdorf, Pegelturm oder Raiffeisen-Standbild anhand von Zeitungsauschnitten nach, dann übertrug er diese auf das Sperrholz, um sie anschließend mit der Laubsäge sorgfältig auszusägen. Dann standen noch Schleifen und Zusammenfügen auf dem Plan, bevor es zum endgültigen Pyramidenaufbau kam. Das edle Stück schmückt das heimische Wohnzimmer normalerweise jedes Jahr von Ende November bis Mitte Januar. Dann zieht es – folienbedeckt - um ins Arbeitszimmer.



Die Neuwied-Pyramide ist beileibe nicht die einzige im Hause Roman. Dort gibt es gleich eine ganze Handvoll, die zwei größten stehen gar im Garten. Und einige hat Friedel Roman schon an Familienmitglieder und Freunde verschenkt. „Das Pyramidenbauen ist eben das größte Hobby meines Mannes“, berichtet Ehefrau Heidi. Ein Hobby, mit dem der 77-Jährige vielen Menschen eine Freude bereitet.


Lokales: Neuwied & Umgebung
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