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Nachricht vom 19.03.2018    

Lebt ein Wolf im Kreis Neuwied?

Diese Frage wird ganz aktuell wieder heiß diskutiert. Laut Pressemitteilung des Umweltministeriums von Anfang Februar, war die Aufnahme aus dem November letzten Jahres, die einen Wolf zeigen sollte, bestätigt worden. Das Foto wurde bei einer Drückjagd in der Nähe von Leutesdorf aufgenommen. Jetzt wurde in einem Damwildgehege ein Muttertier gerissen.

Hat ein Wolf das Muttertier gerissen? Symbolfoto: Wolfgang Tischler

Leutesdorf. Vieles deutet darauf hin, dass das Muttertier in einem Damwildgehege in Leutesdorf von einem Wolf gerissen wurde. Sicher ist es aber nicht. Ein weiteres Muttertier soll die Flucht ergriffen haben. Die Stiftung Natur und Umwelt hat nach eigener Angabe genetisches Material bei den Bissspuren des gefundenen Kadavers entnommen. Die Untersuchung wird zeigen, ob es wirklich ein Wolf war. Die Antwort wird in drei bis vier Wochen vorliegen. Bis dahin ist alles Spekulation.

Es gibt keinen Grund zur Hysterie. „Wölfe waren lange Zeit nicht mehr Teil unserer Lebensweise und unserer Kulturlandschaft. Nun kehren sie wieder zurück. Dies wird von manchen Menschen als Beeinträchtigung und Störung wahrgenommen. Einige Menschen fürchten sich vor dem Wolf. Die Ängste gehen auf Überlieferungen auf Zwischenfällen und gar Tötungen durch den Wolf zurück. Die Überlieferungen konnten sich bis heute in Geschichten und Märchen aber auch utopischen Filmen halten. Es gab Situationen, in denen Menschen getötet wurden. Diese waren sehr selten und die Umstände sind nicht auf die heutigen Bedingungen übertragbar“, schreibt das Umweltministerium in seinem sehr ausführlichen Wolfsmanagementplan.



Eine Jagd auf Wölfe wird vom Umweltministerium in Rheinland-Pfalz strikt abgelehnt. Der Wolf sei eine streng geschützte Art, stellte das grüne Umweltministerium klar. Wir werden berichten, sobald uns neue Erkenntnisse vorliegen. (woti)




Lokales: Bad Hönningen & Umgebung
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