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Nachricht vom 21.03.2018    

Trinkwasser: Das am besten kontrollierte Lebensmittel

Trinkwasser ist das Lebensmittel Nummer Eins. Zur Sicherstellung einer gleichbleibend guten Qualität finden regelmäßig Kontrollen statt. Zum bevorstehenden Weltwassertag am 22. März überzeugten sich Landrat Achim Hallerbach sowie Stadtwerksdirektor Stefan Herschbach gemeinsam mit der Leitenden Medizinaldirektorin Beate Kölb und dem Umweltschutzingenieur Michael Heumann, beide vom Gesundheitsamt Neuwied, mit den Thomas Endres und Bernd Essing von den Stadtwerken Neuwied und Werner Meurer von der Kreisverwaltung Neuwied, von der qualifizierten Durchführung der Probennahmen.

Zum Weltwassertag am 22. März überzeugten sich (v.l.n.r.) Beate Johann, Mittelrheinlabor, Umweltschutzingenieur Michael Heumann, Kreisgesundheitsamt, Landrat Achim Hallerbach, Werner Meurer von der Kreisverwaltung Neuwied, Beate Kölb, Leitende Medizinaldirektorin des Kreisgesundheitsamtes, Bernd Essing und Thomas Endres, Stadtwerke Neuwied, sowie Stadtwerksdirektor Stefan Herschbach von der qualifizierten Durchführung der Probennahmen. Foto: privat

Kreis Neuwied. Bereits seit vielen Jahren werden die Untersuchungen durch das Labor für „Lebensmittel- u. Umweltanalytik Neuwied Johann“ in Neuwied durchgeführt. "Alleine für das Kreiswasserwerk Neuwied und die Stadtwerke Neuwied werden jährlich jeweils rund 50 verschiedene öffentliche Einrichtungen (Schulen, Kindergärten, Altenheime) auf Routineparameter untersucht", so Beate Johann vom Mittelrheinlabor. „Der Untersuchungsumfang der jährlichen periodischen Trinkwasseranalysen je Versorgungsbereich umfasst nahezu verschiedene 100 Stoffe. Die Zahl der untersuchten Stoffe hat sich gegenüber früheren Jahren nochmals um 20 erhöht, hinzu kommt die Untersuchung auf radioaktive Stoffe – zudem ist die Rohwasseruntersuchung erst vor kurzem nochmals engmaschiger angelegt worden“, erklärt Johann.

„Der Untersuchungsumfang belegt, dass kein Lebensmittel so gut und genau kontrolliert wird wie unser Trinkwasser“, so Landrat Achim Hallerbach. Zusätzlich werden in Eigenkontrolle wöchentlich unangekündigt mikrobiologische Kontrollen der Brunnen, Hochbehälter und Gewinnungsanlagen durch das Labor Johann durchgeführt. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Überwachung (Gesundheitsamt Neuwied), des Wasserversorgers (Kreiswasserwerk) und der Untersuchungsstelle sind der Garant für die hohe Qualität des Trinkwassers. Dazu Thomas Endres: "Wann und wo diese Eigenkontrollen durchgeführt werden bestimmt das Überwachungslabor selbst. Weder Eigentümer noch Betriebsführer kennen Ort und Uhrzeit." Damit ist eine unabhängige Qualitätsüberwachung durch das Labor gewährleistet. Analog wie bei Kreiswasserwerk und Stadtwerken Neuwied wird auch bei den anderen Versorgern im Kreis Neuwied verfahren. Dazu die Leiterin des Gesundheitsamtes Beate Kölb: "Zweifellos haben wir im Kreis Neuwied eine hervorragende Wasserqualität, aber dennoch ist eine ständige Kontrolle immens wichtig und duldet keinerlei Nachlässigkeit.“



Hierbei hat insbesondere die Überwachung der Trinkwassergewinnung im Engerser Feld eine hohe Priorität. „Immerhin werden für Stadt und Landkreis jährlich circa elf Millionen Kubikmeter Trinkwasser gefördert und rund 140.000 Einwohner mit bestem Trinkwasser versorgt - Wasser, welches keinerlei Aufbereitung bedarf,“ so Landrat Hallerbach. Der Landrat betont die Bedeutung einer gut funktionierenden Kooperation der Wasserwerke, der Gesundheitsverwaltung und der Aufsichtsbehörden der Wasserverwaltung. „Ein ständig verfügbares Trinkwasser in ausreichender Menge, dazu von bester Qualität sowie zu einem ordentlichen Preis muss unser gemeinsames Ziel sein“, so Landrat Hallerbach weiter. Abschließend Werner Meurer: „In den nächsten Wochen stehen wieder die periodischen Trinkwasseruntersuchungen an. Die hierbei gewonnenen Trinkwasserparameter werden wir dann, wie die Trinkwasserverordnung es vorsieht, sowohl in der Presse als auch im Internet unter www.swn-neuwied.de veröffentlicht und sind dort für jedermann einsehbar“.



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