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Nachricht vom 09.05.2018    

Totes Reh geht mit großer Sicherheit nicht auf Wolf zurück

Das Reh, das am 7. Mai bei Leutesdorf in der Nähe eines Kinderspielplatzes tot aufgefunden wurde, wurde mit großer Sicherheit nicht von einem Wolf gerissen. Dies teilte das Landesuntersuchungsamt (LUA) dem Land nach einer pathologischen Untersuchung mit. Dies hat das Umweltministerium in einer Pressemitteilung bestätigt.

Die Bissspuren stammen eher von einem Fuchs teilt das Umweltministerium mit. Foto: Wolfgang Tischler

Leutesdorf. Laut LUA weist das Reh lediglich Tierfraßspuren auf, die ihm nach seinem Tod zugefügt wurden. Es fanden sich keine Bissverletzungen, die dem Tier zu Lebzeiten zugefügt wurden. Weiterhin berichtet das LUA, dass sich das Reh in einem ausgezehrten Zustand befand und sich große Mengen von Parasiteneiern im Magen-Darm-Trakt fanden. Ein natürlicher Tod könne somit nicht ausgeschlossen werden.

Die bisherige Erfahrung des Landes im Wolfsmanagement im Zusammenhang mit vom Wolf gerissenen Tieren zeigt außerdem: Die Spuren der Nutzung am gefundenen Kadaver bei Leutesdorf weisen große Unterschiede zur Nutzungscharakteristik von Wölfen an Beutetieren auf. Die fehlenden Gliedmaßen lassen wohl eher einen Fuchs als Sekundärnutzer vermuten.

Zur finalen Abklärung wird eine DNA-Analyse durch das Senckenberg-Institut für Wildtiergenetik erfolgen. Sobald das Ergebnis vorliegt, werden wir berichten.


Lokales: Bad Hönningen & Umgebung
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