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Nachricht vom 23.08.2018    

Neuwieder erneut erfolgreich beim Raiffeisentriathlon

Beim 2. Raiffeisentriathlon gab es trotz der erneuten Austragung wieder eine Premiere. Nachdem der Triathlon im letzten Jahr erfolgreich mit einer Sprint- und Olympischen Distanz gestartet war, hatten sich die Veranstalter um Hans-Christian Mager dieses Jahr für einen weiteren Wettbewerb auf der Mitteldistanz über 1,9km Schwimmen, 80km Rad fahren und 20km Laufen entschieden.

Das Team Z-Coaching im Ziel. Foto: Privat

Neuwied. Änderungen an der Strecke gingen damit einher, unter anderem einer Verkürzung der Runden auf der Radstrecke auf der historischen Raiffeisenstraße, der B256, die für die Mitteldistanz viermal von Neuwied bis kurz vor Rengsdorf zu fahren war.

Bereits seit dem Frühjahr hatte sich Conrad Lunar, im letzten Jahr mit der Staffel Z-Coaching mit der Triathlonlegende Jürgen Zäck aus Vallendar als Schwimmer und Sören Kah als Läufer Sieger auf der Olympischen Distanz, auf den Wettkampf vorbereitet. So war er unter anderem im Januar zu Zäck nach Thailand ins Trainingslager geflogen und sich in letzter Konsequenz für die Mitteldistanz Staffel angemeldet. Der niedrige Wasserstand des Rheins ließ kein Schwimmen zu; eine Entscheidung, die er Sicherheit der Athleten zu Gute kam. Statt des Schwimmparts sollte nun gelaufen werden, der Triathlon wurde zu Duathlon.

Das Team Z-Coaching setzte sich aus Jürgen Zäck als ersten Läufer (3,2km), Conrad Lunar als Radfahrer (80,4km) und Imogen Simmonds als zweite Läuferin (20km) zusammen. Simmonds war im letzten Jahr Gesamtsiegerin der Sprintdistanz gewesen und auch schneller als der schnellste Mann gewesen. Aktuell bereitet sich die junge Athletin auf die Ironman 70.3 Weltmeisterschaften am 01.0.92018 in Südafrika vor und hofft ihren Erfolg von 2016, Weltmeisterin (Altersklasse) auf dieser Strecke zu werden, zu wiederholen.



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Nach einem guten ersten Lauf in 00:12:08 übergab Zäck an Lunar, der sich auf der veränderten Radstrecke sichtlich wohler fühlte als letztes Jahr. Trotz der Hitze und starken Windes konnte er die 80,4km in 02:15:04 fahren. Simmonds setzte mit einer Laufzeit von 01:18:23 ein deutliches Ausrufezeichen (zweitbeste Laufzeit des Tages) und sicherte damit den deutlichen Sieg.

Die drei zeigten sich erneut begeistert von der Atmosphäre des Wettkampfes und dem, was sich in Neuwied innerhalb so kurzer Zeit etabliert hat. „Schade, dass es kein Schwimmen gab, denn der Rhein hat seinen Reiz. Aber die Veranstaltung war trotzdem sehr gut besucht – nämlich ausgebucht!“ so Zäck.

Für Conrad Lunar war es als Neuwieder schon fast eine Selbstverständlichkeit an dem Wettkampf teilzunehmen: „Die Stadt Neuwied lebt von solchen Veranstaltungen, die ich persönlich als Highlight gesehen habe – wann kann man schonmal auf einer vollgesperrten Bundesstraße Rad fahren? Ich hätte mir allerdings eine größere Resonanz von Teilnehmern aus Neuwied gewünscht. Denn dafür ist ja der Staffelwettbewerb da, denn „was einer nicht schafft, schaffen viele“ wenn wir bei dem Motto des Raiffeisenjahres bleiben wollen. Vielleicht muss sich das aber erst noch rumsprechen. Genug Sportler gibt es doch in Neuwied. Ich jedenfalls bin nächstes Jahr wieder dabei!“


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