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Nachricht vom 30.01.2019    

Musikkirche-Live zieht positive Zwischenbilanz

Halbzeit bei der „MusikkircheLive“: Das ist eine gute Gelegenheit, um zurückzublicken und sich gleichzeitig neuen Herausforderungen zu stellen und davon gibt es in diesem Jahr viele. Als im Mai 2017 der sprichwörtliche Startschuss für das besondere Gottesdienst-Projekt fiel, wusste noch niemand genau, ob die Kombination aus Musik, geistlichen Impulsen und gemeinschaftlichem Austausch ankommt.

Foto: privat

Neuwied-Block. Jetzt kann das Leitungsteam rund um Pastor Heinz Christ, Dekanatskantor Peter Uhl, Dekanatsreferentin Margit Ebbecke und Marketingleiter Pfarrer Andreas Burg sagen: Das Konzept kommt an, denn regelmäßig finden zwischen 200 und 400 Besucher ihren Weg in die Blocker Filialkirche, um gemeinsam den musikalischen Gottesdienst zu feiern.

„60 Akteure, Ehrenamtliche und freiwillige Helfer unterstützen uns bei der Zusammenstellung der Gottesdienste“, erklärt Margit Ebbecke. Und das aus gutem Grund, denn ohne diese Hilfe sei es nicht möglich, die Organisation und Gestaltung zu bewältigen. „Wir arbeiten in acht Teams und haben bislang achtmal zur MusikkircheLive eingeladen“, sagt sie.

Im vergangenen Jahr war das Projekt als eine Art Versuchsballon gestartet, doch es zeigte sich schnell, dass die neue Herangehensweise an das Konzept Gottesdienst durchaus begeistern konnte. So ging es unter anderem darum, ein niederschwelliges Angebot zu schaffen, in dem sich die Menschen wiederfinden können. „Wir verbinden Musik mit dem Glauben“, erklärt Uhl, der weiß, dass Musik auch immer stark mit Emotionalität verbunden ist – und genau an diesen Punkt knüpfe die MusikkircheLive an.

2018 standen die Gottesdienste unter anderem unter den Mottos Pop und Gospel. Pünktlich zum neuen Jahr soll es nun etwas rockiger werden. „Das Thema am 10. Februar lautet Lebensretter“, so Berg. Und dieses Thema werde mit Rockmusik untermalt.



Noch bis zum 31. Dezember 2019 wird die MusikkircheLive als offizielles Bistumsprojekt gefördert. Anschließend muss es sich durch Spenden und Sponsoring selbst tragen. „Wir arbeiten derzeit an einem Masterplan“, sagt Christ. Dieser schließe auch einen tragfähigen Finanzplan mit ein, denn fest stehe, dass sich das Projekt auch jetzt schon nicht nur aus Bistumsmitteln umsetzen lasse. „Wir sind auf finanzielle Unterstützung angewiesen, um die MusikkircheLive am Leben zu erhalten“, betont Margit Ebbecke. So sei auch die Blocker Pfarrei bereits aktiv geworden und habe zum Beispiel in Leuchtmittel, Scheinwerfer und eine Leinwand investiert

„Wir hoffen sehr, dass wir im Verlauf des Jahres zahlreiche Spenden und Sponsoren akquirieren können“, sagt die Pastoralreferentin. Jede kleine Spende helfe und trage ihren Teil dazu bei, dass die Musikkirche auch langfristig als Gottesdienst mit moderner und vor allem musikalischer Note erhalten bleibe.


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