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Nachricht vom 14.03.2019    

Vor hundert Jahren: Vortrag über Amerikaner in Bendorf

Wie sah das Leben in Bendorf nach dem Ersten Weltkrieg aus? Welchen Einfluss hatten die Besatzungsmächte? Auf diese und weitere Fragen geht Michael Syré bei einem Vortrag der VHS Bendorf in Kooperation mit der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde (GGH) ein. Am Donnerstag, 28. März, referiert er ab 19 Uhr im großen Bendorfer Rathaussaal zum Thema „Vor hundert Jahren: Amerikaner in Bendorf“.

Nach Ende des Ersten Weltkrieges zogen die Amerikaner in Bendorf ein. Foto: Stadt Bendorf

Bendorf. Nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 sollte das linksrheinische Gebiet des Deutschen Reiches einschließlich eines 10 km breiten Streifens auf der rechten Rheinseite entmilitarisiert und von den Entente-Mächten besetzt werden. Hinzu kamen die drei Brückenköpfe gegenüber Mainz, Koblenz und Köln mit einem Radius von 30 Kilometern.

Am 16. Dezember 1918 zogen etwa 7000 amerikanische Soldaten in Bendorf und Sayn/Mülhofen ein und nahmen Quartier in Wirtslokalen, Schulen, Fabriken und bei den Bürgern. Etwa ein halbes Jahr lang blieben sie und wurden dann von einer geringeren Zahl von amerikanischen Soldaten, die nicht im Krieg gewesen waren, abgelöst.

Für die Bendorfer änderte sich nach Kriegsende das Leben enorm. Rund 400 Soldaten waren aus dem Krieg nicht wieder heimgekommen, nach dem Ende des Kaiserreiches war mit der Weimarer Republik eine ungewohnte Staatsform entstanden, das Zusammenleben mit den Besatzungsmächten brachte viele Änderungen und Probleme mit sich.



Bei diesem Vortrag, unterstützt mit Bildern auch aus Bendorf, wird das Leben in Bendorf vom Ende des Ersten Weltkrieges bis Anfang 1923 betrachtet, als die Amerikaner von den Franzosen abgelöst wurden.

Der Eintritt ist frei, um eine Anmeldung bei der Volkshochschule Bendorf unter Tel. (026 22) 70 31 58, unter www.vhs-bendorf.de oder per Mail an vhs@bendorf.de wird gebeten.


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