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Nachricht vom 18.03.2019    

SPD-Kandidaten für den Stadtrat und den VG-Rat Unkel

Die SPD Unkel-Bruchhausen präsentiert die Unkeler Kandidaten für den Verbandsgemeinderat und den Stadtrat. Dabei erwartete die Anwesenden ein umfangreiches Programm. Bernhard Reuter, Vorsitzender der SPD Unkel-Bruchhausen, dankte zunächst den Ratsmitgliedern, die bisher für die SPD im Verbandsgemeinderat und im Stadtrat tätig waren. Zusammen mit Stadtbürgermeister Gerhard Hausen konnte auf eine erfolgreiche Amtsperiode zurückgeschaut werden.

Fotos: SPD

Unkel. Vorher stellten sich die Kandidaten für den Verbandsgemeinderat vor. Deutlich wurde, dass alle Kandidaten eine persönliche Verpflichtung empfanden, sich aktiv für Unkel einzusetzen. Dies galt auch für die Stadtratskandidaten, die sich dann mit ihren Vorstellungen zur Arbeit im Stadtrat präsentierten. Immer wieder wurde betont: Nur durch Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Freude an der Arbeit kann in Unkel etwas bewegt werden.

Auch wenn bei der Arbeit oft ein langer Atem gefragt sei, so berichtete Wolfgang Reimann, der SPD-Fraktionsvorsitzende im Verbandsgemeinderat, doch von erfolgreichen Projekten in der aktuellen Amtsperiode. Während in anderen Gemeinden Hallenbäder geschlossen werden, hat sich die SPD im Verbandsgemeinderat erfolgreich für die Renovierung des Hallenbades eingesetzt. Diese wird 2019/2020 durchgeführt. Die Rückübertragung des ehemaligen Freibadgeländes von der Verbandsgemeinde an die Stadt Unkel ist mit ein Verdienst der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat.

Dass die Kläranlage mit dem Pyreg-Verfahren in einem bundesweiten Pilotprojekt schon jetzt Standards für den Umweltschutz umsetzt, ist ebenfalls als Erfolg zu verbuchen. Bedauert wurde, dass es keine Fusion der Verbandsgemeinden Unkel mit Linz und Bad Hönningen geben wird. Bei einer statt drei Verwaltungen hätten sich viele Synergieeffekte und Sparpotenzial ergeben.

Als nächstes bilanzierte Bürgermeister Gerhard Hausen, der einstimmig von der SPD zum Bürgermeisterkandidaten für die kommende Wahlperiode nominiert wurde, seine bisherige Arbeit als Bürgermeister der Stadt Unkel.

Trotz geringen finanziellen Spielraums konnte durch gute Kontakte und geschickte Verhandlungen viel in Unkel bewegt werden. Die Löwenburg wird jetzt abgerissen und die Sportler in Unkel freuen sich über einen Rasenplatz. Das Gelände des Güterbahnhofs wurde vom Schutt befreit, was eigentlich Aufgabe des Kreises Neuwied gewesen wäre. Für den zusätzlich benötigten Kindergarten wurde ein Grundstück gekauft. Die Rückübertragung des ehemaligen Freibadgeländes an die Stadt, damit das Gelände als Bürgerpark genutzt werden kann, ist erfolgreich umgesetzt. Für den behindertengerechten Ausbau Unkels sind die Bordsteine abgesenkt worden.



Mit dem Programm „Historische Stadtbereiche“ werden im Zeitraum 2016 bis 2025 mit Bundes- und Landesmitteln städtebauliche Maßnahmen gefördert. Die Stadt Unkel hat dazu ein Entwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet. Dadurch können konkret private Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Gebäuden durch Zuschüsse und Kostenerstattungen unterstützt werden. Der historische Stadtkern von Unkel kann so erhalten werden.

Den künftigen Stadträten werden unter anderem folgende Aufgaben stellen: Der behindertengerechte Ausbau des Bahnhofs, die Neubebauung des Löwenburgareals, die Gestaltung der Rheinpromenade, des Bürgerparks und der Innenstadt entsprechend dem ISEK-Programm und vieles mehr.

In seinen abschließenden Worten ging Bernhard Reuter noch auf das Thema Straßenausbaubeiträge ein. Hierbei appellierte er, die Verantwortung für die Straßen in Unkel nicht auf das Land zu übertragen. Die Situation der Anwohner im Blick plädierte er dafür, dass der notwendige finanzielle Beitrag der Bürger an der Erneuerung der Unkeler Straßen durch unterschiedliche Finanzierungsmodelle für jeden machbar gestaltet wird.


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