Nächtlicher Feuerwehreinsatz in Muscheid
Am frühen Freitagmorgen, den 9. Oktober wurden die Angehörigen der Feuerwehr Puderbach um 2.30 Uhr durch ihre Melder unsanft geweckt. Gemeldet war von der Leitstelle Montabaur ein Zimmerbrand im Dürrholzer Ortsteil Muscheid.
Dürrholz. Wie sich vor Ort herausstellte, war eine Fritteuse in der Küche eines Einfamilienhauses aus unbekannten Gründen in Brand geraten. Ein Mitglied der Familie hatte typische Brandgeräusche wahrgenommen und hatte den Entstehungsbrand entdeckt. Die Bewohner konnten selbst bis zum Eintreffen der Feuerwehr das Feuer unter Kontrolle bringen. Die Kameraden des Löschzuges konnten sich darauf beschränken, den Küchenbereich mit der Wärmebildkamera zu kontrollieren und das Haus mittels Lüfter wieder rauchfrei zu bekommen. Verletzt wurde niemand. Das Haus blieb bewohnbar.
Neben den 29 Einsatzkräften der Feuerwehr waren auch die Polizei und die neue in Dienst gestellte DRK Bereitschaft Puderbach im Einsatz.
Neue DRK Bereitschaft Puderbach rückte zum erstem Mal mit aus
Die DRK Bereitschaft Puderbach umfasst zwölf Mitglieder. Mit ihrer Erfahrung, dem vorhandenen Ausbildungsstand und der Ausrüstung stehen sie seit Anfang Oktober rund um die Uhr an 365 Tagen bereit. Sie werden gemeinsam mit der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Puderbach zur örtlichen Gefahrenabwehr eingesetzt. In Muscheid war nun der erste Einsatz, zu dem sie durch die Leitstelle Montabaur alarmiert wurden. Drei Mitglieder der Bereitschaft kamen an den Ort des Geschehens.
Hauptsächlich zur Sicherstellung der vier örtlichen Feuerwehren der VG Puderbach rückt die DRK Bereitschaft gemeinsam mit diesen aus. So ist eine unmittelbare medizinische Versorgung der Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren und anderer Einsatzkräfte gewährleistet. Daneben sollen sie den regionalen Rettungsdienst so zeitnah wie möglich aus dem Bereitstellungseinsatz auslösen, damit er wieder für die Primärrettung zur Verfügung steht. Durch die Einbindung in die Alarm- und Ausrücke-Ordnung der Feuerwehr der VG Puderbach sind sie so ein wesentlicher Bestandteil der örtlichen Gefahrenabwehr geworden.
woti
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