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Nachricht vom 28.01.2021    

Ehrenamtsförderung im Land ist sehr gut aufgestellt – auch im Westerwald

Mehr als 20 Prozent der Kommunen in Rheinland-Pfalz machen mittlerweile bei der Initiative ‚Ich bin dabei‘ mit. "Ich freue mich sehr, dass dieser neue Weg in der kommunalen Engagementförderung so erfolgreich ist", sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer kürzlich bei einer Veranstaltung, der auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld, Fred Jüngerich, beiwohnte.

Das Foto zeigt von links: Bernhard Nacke, Beauftragter der Ministerpräsidentin für ehrenamtliches Engagement und Leiter der Initiative "Ich bin dabei!", Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Fred Jüngerich, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld und Bürgermeister Marcus Heintel von der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach. (Foto von Staatskanzlei RLP/ Kristina Schäfer)

Altenkirchen. Die Ehrenamtsinitiative des Landes unterstützt die Kommunen dabei, Vereine und ehrenamtliche Initiativen zu fördern. Gestartet war sie 2013 mit dem Schwerpunkt, ältere Menschen für ehrenamtliches Engagement zu gewinnen. Mittlerweile werden in den 35 teilnehmenden Kommunen fünf unterschiedliche Formate umgesetzt. Über 240 Projektgruppen sind entstanden, von denen einige jetzt schon sieben Jahre aktiv sind.

„Wir haben uns 2018 für die Landesinitiative 'Ich bin dabei!' beworben, um, was die ehrenamtliche Unterstützung angeht, eine neue Struktur für die Verbandsgemeinde herauszufinden. Ich erlebe mutige und engagierte Bürgerinnen und Bürger, welche zum Allgemeinwohl in der Kommune beitragen. Unser jetziger Drei-Punkte-Plan der Landesinitiative: Freiwilligen-Mitmach-Tag, Menschen 60+ und die Vereinekonferenz, ist eine sehr gute und professionelle Basis, um das ehrenamtliche Engagement in der Verbandsgemeinde aufzubauen, individuell zu unterstützen und zu fördern! Dafür bin ich sehr dankbar", sagt Fred Jüngerich, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld anlässlich des Termins in der Staatskanzlei am Mittwoch, 27. Januar. Und sein Kollege Marcus Heintel von der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach, der als einziger Bürgermeister neben Jüngerich an der Veranstaltung in Mainz teilnahm, ergänzt: „'Ich bin dabei!' ist zwar zeitintensiv und zuweilen auch anstrengend, aber absolut lohnenswert! Es hat uns dabei geholfen, dass in unserer neuen Verbandsgemeinde Menschen zueinander finden können, und das Ehrenamt auf neue Weise zu unterstützen. Wir können mit dieser Initiative Gutes tun und dabei Spaß haben.“



Praxisnahe Projekte in den Städten und Gemeinden
„Durch die Initiative ‚Ich bin dabei‘ sind viele tolle und praxisnahe Projekte entstanden, die zeigen, welches Potential in den Städten und Gemeinden vorhanden ist“, so die Ministerpräsidentin. Wichtig sei ihr aber auch die Netzwerkbildung und der Erfahrungsaustausch zwischen den Kommunen, der durch die Initiative vertieft werde. „Deshalb werbe ich gemeinsam mit den 35 teilnehmenden Kommunen mit der Mainzer Erklärung dafür, dass sich weitere Städte und Gemeinden anschließen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die Initiative hat mittlerweile fünf Formate in ihrem Angebot: ‚Menschen 60+ Lust am Ehrenamt vermitteln‘, ‚Freiwilligen-Mitmach-Tag‘, ‚Förderlotse Ehrenamt‘, ‚Vereinekonferenz‘ und ‚Engagementförderer‘. „Mit deren Realisierung werden in den Kommunen je unterschiedliche Ziele erreicht, aber immer erhalten die Bürgerinnen und Bürger eine Unterstützung und Begleitung für einen neuen Weg zum eigenen Engagement“, machte Bernhard Nacke, der Beauftragte der Ministerpräsidentin für ehrenamtliches Engagement und Leiter der Initiative „Ich bin dabei!“, deutlich. „Allein beim Freiwilligen-Mitmach-Tag in neun Kommunen wurden von 3.100 Menschen 180 Projekte realisiert.“ (PM)

Weiterführende Informationen zur Initiative „Ich bin dabei!“ gibt es HIER.



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