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Pressemitteilung vom 03.04.2025 |
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Politik |
Millionenzuschüsse für Kita-Ausbau im Kreis Neuwied |
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Der Landkreis Neuwied investiert kräftig in die Zukunft seiner Kindertagesstätten. Landrat Achim Hallerbach kündigt umfangreiche Förderungen für zahlreiche Bauprojekte an, die den steigenden Anforderungen an Betreuung und Bildung gerecht werden sollen. |
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Neuwied. Der Landkreis Neuwied plant eine umfassende Erweiterung der Kindertagesstätten, um den gestiegenen Betreuungsanforderungen gerecht zu werden. Landrat Achim Hallerbach verkündet, dass insgesamt 19 Baumaßnahmen mit geplanten Gesamtkosten von rund 23 Millionen Euro für die Jahre 2023 und 2024 eingereicht wurden. Der Landkreis wird knapp 7,5 Millionen Euro an Zuschüssen bereitstellen, während das Land Rheinland-Pfalz weitere rund 4,2 Millionen Euro beisteuert. Die restlichen Kosten tragen die Kommunen vor Ort.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Landes-Sonderprogramm, dessen Fertigstellungsfrist am 31. Dezember endet. Zwölf Projekte fallen unter diese Förderung, die fast drei Millionen Euro umfasst. Bei Verzögerungen droht der Verlust dieser Mittel. "Durch die geplanten Maßnahmen werden nicht nur zusätzliche Plätze geschaffen, sondern auch zukunftssichere Einrichtungen, die den heutigen Anforderungen gerecht werden", erklärt Landrat Hallerbach.
Gesetzlicher Anspruch
Seit dem 1. Juli 2021 besteht ein Anspruch auf einen Kita-Platz mit mindestens sieben Stunden Betreuungszeit, inklusive Mittagessen. Tatsächlich sind viele Kinder bis zu neun Stunden täglich in der Betreuung. Kerstin Neckel, Referatsleiterin Kindertagesstätten der Kreisverwaltung Neuwied, betont die Notwendigkeit der Anpassung der räumlichen Gegebenheiten, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden.
Der Landkreis Neuwied hat kürzlich Förderzusagen in Höhe von insgesamt 4,295 Millionen Euro für neun Projekte erteilt. Dazu gehören zwei waldpädagogische Angebote in Raubach und Rheinbrohl sowie Platzausbauten in Windhagen, Waldbreitbach und Kalenborn. In Dierdorf, Dierdorf-Wienau und Melsbach werden Küchen- und Speisebereiche eingerichtet, und die Kita St. Katharinen erhält einen neuen Ruhebereich.
Finanzieller Kraftakt
Landrat Hallerbach dankt den Gemeinden für ihren Einsatz und die Investition in den bedarfsgerechten Ausbau der Kindertagesstätten. "Mir ist bewusst, welch ein finanzieller Kraftakt die Sicherstellung eines bedarfsgerechten Betreuungsangebots in den Kindertagesstätten für die Gemeinden ist", sagt er. (PM/Red) |
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Pressemitteilung vom 03.04.2025 |
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