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Pressemitteilung vom 04.04.2025 |
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Rheinland-Pfalz |
Debatte noch nicht beendet: Anhaltende Uneinigkeit über Handynutzung an Schulen |
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Im rheinland-pfälzischen Landtag wurde am 3. April kontrovers über die Nutzung von Handys an Schulen diskutiert. Während die FDP ein pauschales Verbot ablehnt, fordern die FREIEN WÄHLER klare landesweite Regelungen. |
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Mainz. Der rheinland-pfälzische Landtag debattierte am 3. April über die Nutzung mobiler Endgeräte an Schulen. Stefan Thoma, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, argumentierte gegen ein generelles Handyverbot: "Die Schulen haben schon jetzt die Möglichkeit, die Nutzung von Handys bei Bedarf einzuschränken oder ganz zu untersagen. Ein pauschales Verbot geht völlig an den Lebensrealitäten des 21. Jahrhunderts vorbei." Er betonte, dass digitale Geräte fester Bestandteil des Alltags von Jugendlichen seien und forderte eine Bildungspolitik, die auf Vermittlung statt Verbote setzt.
Im Gegensatz dazu äußerte Helge Schwab, Vorsitzender der parlamentarischen Gruppe FREIE WÄHLER, Kritik an der Haltung der Ampel-Fraktionen. "Wir wollten Klarheit bei der Nutzung privater mobiler Endgeräte in den Schulen durch landeseinheitliche Regelungen", erklärte er. Schwab bedauerte, dass die SPD, Grüne und FDP ihren Vorschlag für eine Expertenanhörung ablehnten und stattdessen eigene Pläne verfolgen. Seiner Meinung nach ignorieren die Ampel-Fraktionen wichtige Erkenntnisse aus Nachbarländern und verpassen Chancen für pragmatische Lösungen. "Dass es zumindest Regelungen für Grundschulen bedarf, steht für uns außer Frage", fügte Schwab hinzu.
Trotz der Ablehnung ihres Antrags bleiben die FREIEN WÄHLER entschlossen, das Thema weiter zu verfolgen. "Wir werden dranbleiben, vor allem deshalb, weil wir Kinder, Jugendliche und Lehrer nicht allein lassen wollen", so Schwab abschließend. PM/Red |
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Pressemitteilung vom 04.04.2025 |
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