NR-Kurier |
Ihre Internetzeitung für den Kreis Neuwied |
|
Nachricht vom 04.04.2025 |
|
Politik |
Gegendarstellung: Kandidat Rudolph zum Vorwurf der unlauteren Wahlwerbung |
|
Aufgrund der Stellungnahme von Sven Schür zu den Vorwürfen der Parteien SPD, Grüne und CDU hat sich nun der Kandidat Patrick Rudolph zu Wort gemeldet. Dieser weist die von Schür erhobenen Vorwürfe zurück und zeigt sich sehr bestürzt über die unvorhersehbare Entwicklung, die die ursprüngliche Idee zur Finanzierung des Zirkusprojektes genommen hat. |
|
Puderbach. Patrick Rudolph führt im Wortlaut aus: "Mit Mail vom 15.3.2025 hat der Elternausschuss der Kita Steimel Sven Schür, Herward Geimer, diverse ortsansässige Unternehmen sowie mich angeschrieben und um Spenden zur Finanzierung des Zirkusprojekts der Kita beziehungsweise um Unterstützung des dafür geplanten Spendenlaufs am 5.4.2025 gebeten. Diese Mail hat nach meiner Kenntnis auch Alexander Mohr erhalten, der jedoch getrennt angeschrieben wurde. Hintergrund der Anfrage des Elternausschusses ist der für die nächsten Monate geplante Umbau der Kita Steimel, in der diese zeitweise nicht genutzt werden kann. Um diese Zeit zumindest teilweise zu überbrücken und eine Betreuung der Kinder zu gewährleisten, ist eine Projektwoche mit dem Zirkus Baldini geplant. Angesichts der hohen damit verbundenen Kosten hat der Elternausschuss die Spendenaktion initiiert. Die entsprechende Anfrage des Elternausschusses leite ich Ihnen gleich noch separat weiter.
Auf die Mail des Elternausschusses habe ich am 16.3.2025 reagiert und eine Spende für das Zirkusprojekt zugesagt. Gleichzeitig habe ich das in der Mail allen Adressaten gegenüber formulierte Angebot des Elternausschusses angenommen, durch Aufhängen meines Banners am Veranstaltungsort für meine Bürgermeisterkandidatur zu werben (wobei ich diese Möglichkeit in Abstimmung mit dem Elternausschuss am Samstag nun doch nicht nutzen werde, um einen Beitrag zur Deeskalation der Situation zu leisten). Gleichzeitig entstand in meinem Wahlkampfteam die Idee, das Zirkusprojekt ergänzend durch eine Tombola zu unterstützen und somit in kreativer Art und Weise ein Thema im Wahlkampf zu betonen, das mir persönlich sehr am Herzen liegt: nämlich die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Kindertagesstätten (und Grundschulen) in Trägerschaft der VG.
Nach erfolgter Abstimmung mit dem Elternausschuss durch ein Mitglied meines Wahlkampfteams habe ich den Losverkauf für die Tombola über eine Mitteilung in den sozialen Netzwerken am 22.3.2025 lanciert. Finanziert wird die Tombola in vollem Umfang durch Spenden, die mein Wahlkampfteam dafür eingeworben hat. Dieses hat auch die grafische Gestaltung des Social Media Posts und der Lose übernommen. Bei der Gestaltung des entsprechenden Social Media Posts haben wir uns dabei bewusst für eine Gestaltung entschieden, die visuell in keinerlei Verbindung zu meinen sonstigen Veröffentlichungen als Bürgermeisterkandidat steht. Dass die Tombola auf mich zurückgeht, ist nur durch meine zugehörige Nachricht in den sozialen Netzwerken sowie die Nennung meines Namens auf den Losen erkennbar, wobei weder an der einen, noch der anderen Stelle ein direkter Bezug zu meiner Bürgermeisterkandidatur hergestellt wird. Auch die Leiterin der Kita Steimel sowie die Mitglieder des Elternausschusses, die meine Mitteilung mit einem Dank geteilt haben, haben dabei keinen Bezug zu meiner Kandidatur hergestellt.
Noch am 22.3.2025 hat auch Sven Schür meine Mitteilung zur Tombola über sein eigenes Facebook-Account geteilt (Screenshot liegt der Redaktion vor). Darüber habe ich mich sehr gefreut und dies als Ausdruck des kameradschaftlichen Umgangs von uns Kandidaten untereinander gewertet, zu dem wir im Rahmen der diversen gemeinsamen Vorstellungstermine in den Ortsgemeinden gefunden haben. Nach meiner Kenntnis hat Sven Schür zudem Lose für die Tombola erworben. Aufgrund dieser konkludenten Unterstützung und der Tatsache, dass die Tombola durch Sven Schür mir gegenüber zu keinem Zeitpunkt kritisiert wurde, hatte ich bis zum heutigen Tage keinerlei Kenntnis von seiner Einschätzung, dass die Tombola problematisch sei. Insofern diese Einschätzung seinerseits tatsächlich bestand, wäre aus meiner Sicht der richtige Weg gewesen, dies entweder mit mir direkt zu besprechen oder aber Bürgermeister Volker Mendel als Wahlleiter einzubinden."
Weitere Artikel in diesem Zusammenhang
Puderbach: Kritik an Verhalten von Bürgermeisterkandidat
Sven Schür äußert sich zu Vorwürfen im Bürgermeisterwahlkampf der VG Puderbach
Wahlsieg um jeden Preis? Kontroverser Schlagabtausch im Puderbacher Wahlkampf
Red
|
|
Nachricht vom 04.04.2025 |
www.nr-kurier.de |
|
|
|
|
|
|